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Mein Name ist...Biber

In der Rubrik «Mein Name ist ...» stellen wir jeden Tag ein Tier vor, das in oder an der Aare lebt.

Ein Biberbau kann sich über einen Kilometer weit erstrecken.
Ein Biberbau kann sich über einen Kilometer weit erstrecken.
Keystone

Dass ich Weltklasse im Holzfällen bin, ist unbestritten und ebenso, dass sich darüber nicht alle Menschen freuen. Aber wie soll ich sonst die feinen Knospen und jungen Blätter in den Baumkronen erreichen, die ich so gerne fresse? Wenn ich mich strecke, bin ich bis zu einem Meter lang, und ich wiege etwa dreissig Kilo. Meine Hinterzehen sind in Schwimmhäute verpackt, damit klettert es sich schlecht. Wir Biber sind halt Wassertiere, schwimmen ist unsere Disziplin.

Dabei hilft auch der flache, 30 Zentimeter lange Schwanz. Er gibt mir Antrieb und ist das Steuer. Mit ihm schlage ich aber auch Alarm: Nähert sich ein Fuchs oder ein Marder, klatsche ich mehrmals auf das Wasser. So weiss meine Familie, dass sie sich schleunigst in den Bau verziehen muss. Der befindet sich im Hang am Aareufer. Es ist ein Generationenhaus. Dazu gehört ein Revier, das sich über einen Kilometer weit erstreckt.

Zoff gibt es bei uns nur, wenn wieder Nachwuchs kommt. Dann müssen die ältesten von uns nämlich weiterziehen. Machen sie das nicht freiwillig, wird gekratzt und gebissen. Aber wir Biber haben ja ein dickes Fell. Ich pflege es stundenlang mit meiner Putzkralle, die ich einzig dafür an meiner Hinterpfote trage. Danach schmiere ich das Fell mit Fett ein. So ist es wasserdicht, und ich kann jederzeit abtauchen.

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