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Mehr Platz für die Sense

Die Gemeinden Neuenegg und Flamatt-Wünnewil wollen das Sensebett in Oberflamatt revitalisieren und ökologischer gestalten. Das soll auch den Hochwasserschutz verbessern.

Auf der Steinigen Brücke erklärt Warin Bertschi das Projekt. Die Sense wird mehr Platz erhalten.
Auf der Steinigen Brücke erklärt Warin Bertschi das Projekt. Die Sense wird mehr Platz erhalten.
Stefan Anderegg
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Noch fliesst die Sense zwischen der Autobahnbrücke und der alten Steinigen Brücke in einem engen Bett von höchstens 30 Metern. Das soll sich auf dieser 1,2 Kilometer langen Strecke zwischen Neuenegg und Oberflamatt ändern: Zwei sogenannte Flussaufweitungen mit bis zu 80 Meter Breite sollen der Sense mehr Platz und Dynamik geben. Dafür liegt jetzt in den Gemeinden noch bis zum 6.Juli ein Vorprojekt zur Mitwirkung auf. Der Geograf und Fachmann Naturgefahren Warin Bertschi von der Emch+Berger AG Bern hat das Projekt mit ausgearbeitet. Bei einer Begehung erklärt er die heutige Situation und was geplant ist. Hauptziel ist die Revitalisierung der Sense bei gleichzeitiger Verbesserung des Hochwasserschutzes. Durch die Aufweitung können Kiesbänke, Tief- und Flachwasserzonen entstehen, die sich bei Hochwasser immer wieder neu formieren.

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