Zum Hauptinhalt springen

Meditationskurs am Aargauerstalden

Das umstrittene Formel-E-Rennen wurde zum relaxten Massenevent. Im dampfenden Gedränge am Aargauerstalden sorgten die vorbeirasenden Rennwagen für ein erfrischendes Lüftchen. Gesehen hat man nur ihre Aura, ob sie Spuren hinterlässt, bleibt offen.

Die Formel-E-Boliden rasten den Aargauerstalden runter.
Die Formel-E-Boliden rasten den Aargauerstalden runter.
Keystone
Sébastien Buemi feiert seinen Podestplatz.
Sébastien Buemi feiert seinen Podestplatz.
Christian Pfander
Die E-Boliden werden zusammengebaut.
Die E-Boliden werden zusammengebaut.
Christian Pfander
1 / 71

Die indische Bollywood-Schauspielerin Gul Panag, als VIP zum Formel-E-Grand Prix nach Bern geladen, hinterlässt der Bundesstadt auf ihrem Twitter-Account einen Satz, der lange nachhallen wird. «Die ganze City von Bern», notierte sie begeistert, «ist in einen Renn-Karneval verwandelt worden.

Wie wahr! Einen Karneval, müsste man anfügen, bei dem man nie genau wusste, ob sich die Stadt Bern nur als Bühne für ein der Elektromobilität gewidmetes kommerzielles Volksfest hergab. Oder ob sie sich auch selber zur Karnevalsfigur machte, von der weltläufigen Formel-E-Organisation instrumentalisiert und zur naiven Lachnummer degradiert.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.