Massnahmeplan der Stadt Bern für Menschen mit Behinderung

Bern

Der Gemeinderat von Bern hat einen Massnahmeplan erstellt, der Menschen mit einer Behinderung die Nutzung von Dienstleistungen vereinfachen soll.

Menschen mit einer Behinderung soll die Nutzung von Dienstleistungen der Stadt Bern erleichtert werden.

Menschen mit einer Behinderung soll die Nutzung von Dienstleistungen der Stadt Bern erleichtert werden.

(Bild: Isabel Mäder)

Behinderte sollen Dienstleistungen der Stadt Bern künftig besser nutzen können. Mit diesem Ziel vor Augen hat der Berner Gemeinderat einen Massnahmenplan verabschiedet, dessen Kosten die Stadtregierung auf eine halbe Million Franken schätzt.

Gemäss diesem Plan sollen die einzelnen Direktionen beispielsweise sicherstellen, dass auf ihren Webseiten detaillierte Informationen über die Zugänglichkeit ihrer Angebote zu finden sind. Auch sollen städtische Angestellte mit Kundenkontakt regelmässig für die Bedürfnisse von behinderten Menschen sensibilisiert und entsprechend geschult werden.

Barrieren abbauen

In den städtischen Liegenschaften mit hoher Kundenfrequenz will die Stadt zudem in den nächsten drei Jahren schrittweise bauliche Massnahmen treffen. Gemeint sind etwa bessere Beschriftungen, die Anpassung von Schalteranlagen und bessere Türöffner.

Das Behindertengleichstellungsgesetz verlange, dass Barrieren mittel- und langfristig abgebaut würden, schreibt die Berner Stadtregierung in einer Mitteilung vom Donnerstag. Sie spricht auch von einer «Vision hindernisfreie Stadt» und schreibt, der Massnahmenplan leiste einen Beitrag zur tatsächlichen Gleichstellung von Menschen mit Behinderten.

sh/sda

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