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Marti gerät nie ins Schleudern

Er hat die steilste Tour um Riggisberg. An einem schönen Wintertag ist es eine Fahrt durch eine Bilderbuchlandschaft, wenn es stürmt und schneit, leistet Erich Marti Knochenarbeit.

Erich Marti freut sich über Sonne und Schnee. Er ist auf dem Längenberg aber auch unterwegs, wenn die Strassen kaum mehr erkennbar sind.
Erich Marti freut sich über Sonne und Schnee. Er ist auf dem Längenberg aber auch unterwegs, wenn die Strassen kaum mehr erkennbar sind.
Urs Baumann

So schön kann es sein, als Pöstler auf Tour zu gehen. Der blaue Himmel leuchtet über der verschneiten Hügellandschaft auf dem Längenberg, vor dem Heimet warten dankbare Kunden. An diesem Februarvormittag stimmt einfach alles.

So heikel kann es sein, als Pöstler im Winter bei jedem Wetter jeden Kunden jeden Tag zu besuchen. Letzte Woche war das so. Viel Schnee, viel Wind. Manche Strassen waren noch ungepflügt, andere wieder zugeweht, einige gar nicht mehr erkennbar. Und das in einer Gegend, in der man die Wege getrost in bloss zwei Kategorien einteilen kann: stotzig und sehr stotzig. «Trotzdem habe ich nur vier Häuser auslassen müssen», sagt Erich Marti.

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