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«Marsch fürs Läbe» durch Bern abgesagt

In der Berner Altstadt hätte am 17. September 2016 ein Umzug von Lebensrechts-Aktivisten stattfinden sollen. Das Berner Polizeiinspektorat hat das Gesuch des «Marsch fürs Läbe»-Komitees jedoch abgelehnt.

Die Zürcher Stadtpolizei hat den «Marsch fürs Läbe» in den letzten Jahren stets mit einem massiven Aufgebot begleitet.
Die Zürcher Stadtpolizei hat den «Marsch fürs Läbe» in den letzten Jahren stets mit einem massiven Aufgebot begleitet.
Keystone
Linksextreme drohten stets mit Störaktionen gegen den Demonstrationszug der Abtreibungsgegner.
Linksextreme drohten stets mit Störaktionen gegen den Demonstrationszug der Abtreibungsgegner.
Keystone
Die Zürcher Stadtpolizei musste hart durchgreifen und zahlreiche Festnahmen vornehmen. Sind solche Bilder im kommenden September auch in Bern zu sehen?
Die Zürcher Stadtpolizei musste hart durchgreifen und zahlreiche Festnahmen vornehmen. Sind solche Bilder im kommenden September auch in Bern zu sehen?
Keystone
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Der für den 17. September geplanten «Marsch fürs Läbe» durch die Berner Altstadt findet nicht statt, wie das gleichnamige Komitee mitteilt. Wegen den befürchteten Störungen linksautonomer Kreise könne die Polizei den Schutz eines grossen Bekenntnismarsches nicht garantieren. Die Organisatoren des siebten «Marsch fürs Läbe» würden den Entscheid der Berner Polizei akzeptieren.

Die Behörden haben laut der Veranstalter allerdings eine Kundgebung auf dem Bundesplatz bewilligt. Nun werde ein nächstes Gesuch gemäss den Vorstellungen der Polizei eingereicht.

Die Kundgebung vor dem Bundeshaus soll dazu dienen, «möglichst viele neue Aktivisten aus allen Landesteilen für einen symbolischen Marsch nach Bern zu gewinnen». Der «Marsch fürs Läbe» wird von vierzehn christlichen Organisationen und zwei politischen Parteien (EDU und EVP) verantwortet. Neben der Schweizerischen Evangelischen Allianz (SEA) ist 2016 auch wieder die EVP Schweiz in der Trägerschaft vertreten.

pd/mas

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