Mampfen im Stufenbau

Ittigen

Street Food Festival, Il Tavolo, Foodtruckfestival - solche Foodfestivals liegen im Trend. Nun kommt «Mampf».

Dario Zbinden, David Wälti, Simon Ragaz und Stefan Hirsig vom Verein Gustus erklären, was «Mampf» genau ist. Quelle: youtube.com/mampf

Claudia Salzmann@C_L_A

Berner Gourmet-Aficionados bekommen eine weitere Gelegenheit zum Schlemmen oder besser zum Mampfen: Am 26. September findet im Stufenbau in Ittigen der Kulinarik-Event «Mampf» statt. Dahinter stecken vier Berner Köche, die sich unter dem Namen Gustus zusammengeschlossen haben.

Stefan Hirsig, Geschäftsführer im Stufenbau Event AG in Ittigen und einer der vier Köche, erklärt: «Wir wollen einen Food-Event mit ausgewählten Partnern machen. Dabei ist uns vor allem Innovation, Regionalität und Nachhaltigkeit wichtig.»

Die Event-Halle werde zum Markt der Produzenten, draussen stehen die mobilen Foodstände und im oberen Stock zeigen Gastronomen ihr Können. Das Restaurant Schöngrün, die Eisblume, das Schloss Oberhofen – unter den Gastronomen finden sich so einige bekannte Namen. Insgesamt seien es derzeit deren 30, einige wenige Plätze seien noch frei, so Hirsig.

Ein Bier aus dem Stufenbau

Die Idee für «Mampf» stammt ursprünglich von Dario Zbinden, Prakikant bei Ragaz Catering, und David Wälti, künftiger Koch der Eisblume Worb. Vergangenen Sommer nahmen sie Stefan Hirsig und Simon Ragaz mit ins Boot. «Mit uns als Partner war auch der Austragungsort klar», erinnert sich der 32-jährige Hirsig.

«Damit man vieles ausprobieren kann, gibt es Degustationsportionen», erklärt Hirsig weiter. Nicht nur mit Essen will er rund 1000 Personen anziehen, sondern auch mit Flüssigem: Adriano sorgt für Kaffee, Slow Food für die Weinbar, Felsenau für das Bier und die Ausgiesser für Cocktails. Aber auch kleinere Produzenten werden da sein: So präsentiert ein Brauer aus dem Stufenbau sein frisches Lager, das Apfelgold sorgt für Dessert und Trüffel aus der Region verkauft Fredy Balmer.

Foodies für Finanzierung gefragt

Eine Woche vor dem «Mampf» findet das 2. Foodtruck-Festival in Bern statt, dies tangiert Gustus laut ihren Aussagen nicht. «Unser Event ist ausgewählter und nicht vergleichbar damit», ist sich Hirsig sicher. Auch werden nicht nur Foodtrucks vor Ort sein, sondern auch Restaurants und Produzenten. «Es ist ein 12-Stunden-Pilotprojekt. Danach prüfen wir, ob wir es wiederholen und was wir anders machen sollten», erklärt Hirsig.

«Mampf» gleich an zwei Tagen durchzuführen, sei nicht möglich: «Die Gastro-Betriebe sind teilweise so klein und deshalb personenabhängig, dass sie ihren regulären Betrieb nicht einfach für zwei Tage schliessen können.» Finanziert wird der Event mit Partnern, am Mittwoch startet auf 100-days.net das Crowdfunding und mit dem, was die Besucher konsumieren.

«Mampf»: 26. September von 12 bis 24 Uhr. Eintritt frei.

Bernerzeitung.ch/Newsnetz

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