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Lob und Vorbehalte zum Tram Region Bern

Zum Vorprojekt des neuen Trams von Köniz nach Ostermundigen erhielt der Kanton weit über 100 Stellungnahmen.

Mit dem Tram Region Bern drängt ein weiteres Tram in die Innenstadt.
Mit dem Tram Region Bern drängt ein weiteres Tram in die Innenstadt.
Beat Mathys

Bis am Dienstag lief die Frist zur Mitwirkung für das Vorprojekt zum Tram Region Bern. Gemäss Angaben aus der kantonalen Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion (BVE) gingen bis am Dienstag Mittag rund 130 Stellungnahmen zur geplanten Tramlinie von Ostermundigen nach Köniz ein, viele davon von Privatpersonen. Bis Ende Woche dürften per B-Post noch weitere eintreffen. Zum Inhalt der Stellungnahmen äussert sich Ulrich Seewer, Leiter der Abteilung Gesamtmobilität bei der BVE, noch nicht. Vorerst gelte es nun, die Eingaben auszuwerten.

Am Dienstag haben die Vereinigung Läbigi Stadt und das Grüne Bündnis der Stadt Bern Stellungnahmen verschickt. Beide unterstützen das neue Tram und stehen einer zweiten Tramachse in Berns Innenstadt offen gegenüber. Zudem verlangen sie, dass die Sicherheit von Fussgängern und Velofahrern nicht vernachlässigt wird. Dem Grünen Bündnis liegen weiter die Alleebäume in der Stadt am Herzen.

Auch die EVP-Sektionen von Bern, Köniz und Ostermundigen begrüssen das Tramprojekt. Sie sehen aber die Wendeschlaufen als Knacknüsse und betonen, man müsse sich um eine gute Information und Partizipation bemühen, um der Skepsis der Bevölkerung zu begegnen.

Grundsätzlich zufrieden ist die SP Stadt Bern, kritisiert aber, dass am Viktoria- und am Eigerplatz die Interessen des Langsamverkehrs zu wenig berücksichtigt würden. Die Erschliessung des Weissenbühlquartiers müsse geklärt werden.

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