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Littering: Gibb-Schüler sollen Lorraine aufräumen

Die Gewerblich-Industrielle Berufsschule Bern (Gibb) schickt ihre Schüler auf Putz-Rundgänge durchs Lorrainequartier. Anwohner hatten sich darüber beschwert, dass die Schüler ihren Abfall liegen lassen.

Anwohner der Gewerblich Industriellen-Berufsschule (Gibb) haben sich im Juni über Litteringprobleme beschwert. Die Gibb im Bild nach einem Mittagessen, bei dem wenig Abfall übrig blieb.
Anwohner der Gewerblich Industriellen-Berufsschule (Gibb) haben sich im Juni über Litteringprobleme beschwert. Die Gibb im Bild nach einem Mittagessen, bei dem wenig Abfall übrig blieb.
Claudia Salzmann
Rings um die Gibb-Gebäude sind Abfallkübel aufgestellt, die gegen Abend gefüllt sind.
Rings um die Gibb-Gebäude sind Abfallkübel aufgestellt, die gegen Abend gefüllt sind.
Claudia Salzmann
Nun sollen Lehrlinge und Gymeler Abfallunterricht erhalten. Nicht nur in Bern, auch in Biel und Thun hat man das gleiche Problem.
Nun sollen Lehrlinge und Gymeler Abfallunterricht erhalten. Nicht nur in Bern, auch in Biel und Thun hat man das gleiche Problem.
Claudia Salzmann
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Die Gewerblich-Industrielle Berufsschule Bern (Gibb) greift zu einer besonderen Massnahme, um im Berner Lorrainequartier für gutes Einvernehmen zu sorgen. Die Gibb-Leitung hat beschlossen, dass ihre Schüler auf täglichen Rundgängen den liegengelassenen Abfall im Quartier entsorgt.

Daniel Hurter, stellvertretender Direktor der Gibb, bestätigt die Putzaktion. Er möchte die Massnahme aber keinesfalls als Strafe verstanden haben. Er nennt es eine «Aktion mit pädagogischer Intension». «Uns ist wichtig, dass zwischen der Gibb und den Bewohnerinnen und Bewohnern des Lorrainequartiers Harmonie herrscht», erklärt Hurter.

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