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Linksautonome versprayen CS-Filiale in Muri

Der Protest hierzulande gegen den Einmarsch der Türkei in Syrien wird intensiviert. Letzte Nacht bekam dies die Credit Suisse in Muri zu spüren.

Seit dem Einmarsch der Türkei in Nordsyrien finden in der Schweiz beinahe täglich Kundgebungen und Protestaktionen statt. In Bern etwa findet am Mittwochnachmittag die zweite von drei Demonstrationen innerhalb von acht Tagen statt. An vorderster Front mit dabei sind jeweils auch linksautonome Kräfte. Das zeigte sich etwa bei der Kundgebung letzten Freitag in Bern, aber auch bei Protestaktionen in Zürich und Basel. Dort hatten in der Nacht auf Dienstag Unbekannte zwei Filialen der Credit Suisse versprayt und deren Scheiben eingeschlagen.

Eine ähnliche Aktion fand in der Nacht auf Mittwoch in Muri statt. Auch dort wurden die Fensterfront und die Fassade der Credit-Suisse-Niederlassung versprayt. Fotos und ein Bekennerschreiben auf dem linksautonomen Online-Plattform barrikade.info zeugen davon. «Ihr mordet mit in Syrien» steht etwa an der Fassade geschrieben. Durch Investitionen in Waffenfirmen würde sich die CS mitschuldig machen am Krieg gegen die Kurden, rechtfertigen die Urheber den Farbanschlag auf die Bank.

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