Linde geht an die Walthers

Bolligen

Das Ehepaar Walther kann das Restaurant Linde in Habstetten übernehmen. Die Gemeindeversammlung hat dem Baurechtsvertrag zugestimmt.

Das Gebäude, dasss das Restaurant Linde beherbergt, kann von Gemeinderat Markus Walther übernommen werden.

Das Gebäude, dasss das Restaurant Linde beherbergt, kann von Gemeinderat Markus Walther übernommen werden.

(Bild: Walter Pfäffli)

Im Ortsteil Habstetten der Gemeinde Bolligen besteht das Restaurant Linde mit dem Saal auch in Zukunft. Das Haus, das der Gemeinde gehört, kann von Markus und Erika Walther übernommen werden. Sie sind Besitzer des angebauten Gebäudeteils und betreiben dort eine Zimmerei.

Am Dienstagabend sagte die Gemeindeversammlung ja zum Baurechtsvertrag mit Walthers – mit grossem Mehr bei etlichen Gegenstimmen.Das Traktandum hatte einiges zu reden gegeben. Kritisiert wurde unter anderem, dass die Linde nicht zum Verkauf ausgeschrieben worden war. Ein Rückweisungsantrag mit der Forderung, dies nachzuholen und die Linde dem Meistbietenden zu verkaufen, wurde klar verworfen.

3 Millionen Franken für die Sanierung

Mehrere Votanten verstanden nicht, dass die Linde laut Gemeinderat keinen Wert mehr besitze und «verschenkt» werde. Denn der Vertrag sieht vor, dass Walthers die Linde für jährlich 16'500 Franken im Baurecht erhalten. Gemeindepräsident Rudolf Burger (Bolligen parteilos) erinnerte aber an die Auflage, dass Markus Walther – er ist amtierender Gemeinderat – 3 Millionen Franken in die Sanierung stecken muss.

Diese Summe wurde ebenfalls hinterfragt. Ein Bürger bezweifelte, ob Walthers damit nur sanieren wollten. «Sie wollen doch noch einen Ausbau machen», mutmasste der Mann. Es gab aber auch Personen, die sich für die vorgeschlagene Lösung starkmachten.

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