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«Lilo» drängt an den Centralweg

Jetzt schaltet sich der Drittplatzierte des Wettbewerbs für einen Neubau am Centralweg in der Lorraine in die Debatte ein. Im Unterschied zu den «Baumzimmern» sei sein Projekt sofort realisierbar, sagt er.

Das Regierungsstatthalteramt hebt den zweiten Stadtratsentscheid zum Centralweg auf. Der Gemeinderat akzeptiert nun diesen Entscheid.
Das Regierungsstatthalteramt hebt den zweiten Stadtratsentscheid zum Centralweg auf. Der Gemeinderat akzeptiert nun diesen Entscheid.
Urs Baumann
Hier soll mal gebaut werden: Auf der Brache beim Centralweg wollte die Stadt Bern ursprünglich ein 8,8 Millionen Franken teures Projekt realisieren.
Hier soll mal gebaut werden: Auf der Brache beim Centralweg wollte die Stadt Bern ursprünglich ein 8,8 Millionen Franken teures Projekt realisieren.
Beat Mathys
Ursprünglich sollte die Hälfte der Wohnungen im Segment «Günstiger Wohnraum» vermietet werden. Danach wurde jedoch beschlossen, dass «Luxuswohnungen zu Marktmieten» entstehen sollen.
Ursprünglich sollte die Hälfte der Wohnungen im Segment «Günstiger Wohnraum» vermietet werden. Danach wurde jedoch beschlossen, dass «Luxuswohnungen zu Marktmieten» entstehen sollen.
Jessica Zuber
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Die Auseinandersetzung um einen Neubau am Centralweg wird noch komplizierter. Nachdem letzte Woche publik geworden ist, dass sich das von der Stadt ausgewählte Projekt definitiv nicht wie geplant realisieren lässt, meldet sich nun der Drittplatzierte des Architekturwettbewerbs zu Wort, der Berner Architekt Thomas Lehmann. Während diese Zeitung noch von «gestutzten Baumzimmern» schrieb, weil wegen des fehlenden Näherbaurechts auf die stilbildenden Balkone verzichtet werden muss, spricht er gar von einer «Amputation» und einem «verstümmelten» Projekt.

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