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«Lieber ein unterirdisches, als gar kein Bett»

Ein Web-Video soll zeigen, wie dreckig es in der Notunterkunft Hochfeld in der Berner Länggasse ist. An einer spontan einberufenen Führung relativieren der Leiter der Anlage und der kantonale Migrationsdienst.

Lukas Blatter
Die Asylsuchenden selbst putzen die Anlage, angeleitet von einem Betreuerteam.
Die Asylsuchenden selbst putzen die Anlage, angeleitet von einem Betreuerteam.
Lukas Blatter
Sie sucht zusammen mit den Stadtbehörden nach Lösungen für die  Unterbringung von Asylsuchenden: Iris Rivas, Leiterin des kantonalen Migrationsdienstes. (Archivbild)
Sie sucht zusammen mit den Stadtbehörden nach Lösungen für die Unterbringung von Asylsuchenden: Iris Rivas, Leiterin des kantonalen Migrationsdienstes. (Archivbild)
Hans Wüthrich
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Ein Video im Internet soll zeigen, dass es in der Notunterkunft Hochfeld in der Berner Länggasse alles andere als sauber ist. Ein Asylsuchender habe es Ende Juli aufgenommen und an die Gruppe «Menschlicher Umgang mit Flüchtlingen» weitergereicht. Diese publizierte es daraufhin auf ihrer Website.

Im Video sind die Innenräume der unterirdischen Zivilschutzanlage zu sehen, die vorübergehend Asylsuchende beheimatet. Waren bislang nur Probleme mit Bettwanzen in der Anlage bekannt, zeigt das Video einen neuen Einblick: In den Schlafräumen haben sich an der Decke schwarze Flecken gebildet, im Waschraum staut sich das Abwasser und in den Toiletten ist der Boden mit Fäkalien verdreckt.

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