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Leben im Schneckenhaus

Therese Lanzrein aus Münsingen hatte einen Sohn, der an Autismus litt. Vor sechs Jahren starb er. Die passende Betreuung zu finden, sei immer eine Herausforderung gewesen.

Christoph Lanzrein: «Er liebte das Meer», sagt seine Mutter.
Christoph Lanzrein: «Er liebte das Meer», sagt seine Mutter.
pd

Eine Fahrt zu einem Heim im Seeland, auf der Autobahn. Therese Lanzrein sitzt am Steuer des Autos, ihr Sohn Christoph auf dem Beifahrersitz, er ist angespannt. Auf einmal tickt er aus. Er schlägt den Rückspiegel herunter, zerreisst ihr dann den Mantel. Schliesslich öffnet er die Autotür. «Ich wusste, dass ich jetzt ruhig bleiben muss, sonst wird alles nur noch schlimmer», erzählt Therese Lanzrein in ihrer Wohnung in Münsingen. Sie schaffte es, ihr Sohn beruhigte sich wieder. «An diesem Tag haben die Schutzengel Überstunden gemacht.»

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