Zum Hauptinhalt springen

Leben an der Bären-Baustelle

Wie ist es wohl, wenn direkt vor dem Küchenfenster das grösste Gebäude des Kantons Bern entsteht? Jolanda Friederich muss es wissen – sie wohnt gefühlte drei Meter von der Baustelle entfernt.

Jolanda Friederich sieht von ihrem Fenster direkt auf die Baustelle.
Jolanda Friederich sieht von ihrem Fenster direkt auf die Baustelle.
Nicole Philipp

Als wäre das Haus ein Spielzeug, machtlos ist es gegen die grossen Greifzangen, die ihm zu Leibe rücken. Wie Stofffetzen fliegen zuerst die Fensterläden des alten Bären zu Boden, die Fensterscheiben, die eingeschlagen werden, scheinen dünn wie Papier. Diese Woche hat der Abbruch des Gasthofs begonnen, es ist das letzte Gebäude auf dem Areal, das weichen muss, bevor an dieser Stelle das höchste Hochhaus des Kantons Bern gebaut werden kann.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.