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Lädelen wie früher

Stettlen

Seit 2003 sind im Kanton Bern rund 100 eigenständige Bäcker verschwunden. In Stettlen geht man weiterhin zum Beck, zum Metzger und in den Käseladen. Ein gemeinsames Geschäftszentrum könnte die lokalen Gewerbler unterstützen.

Elsbeth Julier will der kommenden Konkurrenz im Bernapark entgegenhalten.

Elsbeth Julier will der kommenden Konkurrenz im Bernapark entgegenhalten.

(Bild: Adrian Moser)

Mathias Gottet

In Stettlen bewegt sich was. Im Bernapark, der ehemaligen Kartonfabrik, steht ein Baukran, die Gebäude sind mit Gerüsten eingekleidet. Laut den Investoren soll hier «ein innovatives Quartier» entstehen.

Im Ortskern scheint es dagegen, als wäre das Wort Supermarkt ein Fremdwort. Der Bäcker verkauft die Brötchen und der Metzger die Wurst. Beim «Chäs Vreni» gibts den Käse, und am Marktstand an der Strassenkreuzung wird Gemüse feilgeboten.

Dieses Bild könnte sich in Zukunft ändern. Zumindest zeigt dies eine von der Gemeinde in Aufrag gegebene Machbarkeitsstudie.

Belebter Dorfkern

Verena Zwahlen leitet die Gemeindeverwaltung in Stettlen. Sie steht an der grossen Fensterfront des neuen Verwaltungs­­gebäudes und blickt auf das Nachbargrundstück an der Bernstrasse 100. «Wir probieren, ob wir das Zentrum zum Leben erwecken können», sagt sie. «Wir wollen das Dorf nicht aufgeben.»

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