La nuit de triomphe – Fest, Umzug und Feier

Ein inoffizielles YB-Meisterbuch widmet sich der gelb-schwarzen Euphorie nach dem Meistertitel dieses Frühjahr.

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Im offiziellen Meisterbuch des BSC Young Boys, das in den nächsten Tagen erscheinen wird, hat es viele prächtige Bilder zu all den Feierlichkeiten in Bern nach dem Titelgewinn. Ein Auszug des Textes zum Meisterumzug:

Es wird in Bern an Pfingsten nie mehr so sein wie im Jahr 2018. Auf den Nachmittag der Nachmittage (auf dem Bundesplatz) folgte der Umzug der Umzüge und zu allerguter Letzt die Nacht der Nächte (mit einzigartigen Konzerten im Stade de Suisse). Wer zwischen Sonntag, 14 Uhr, und Pfingstmontag, 3 Uhr, irgendwo und auf irgendwelche Weise dabei gewesen ist, wird es nie vergessen. Der «Fuessbau-Schwitzermeischter» war unterwegs – und mit ihm abertausende YB-Fans.

An vorderster Front des ersten Lastwagens beim Umzug spielte die Musik der Spieler, im hinteren Teil des Fahrzeugs schnappte sich nicht selten Michel Aebischer das Mikrofon und sorgte für Stimmung. Meistergoalie David von Ballmoos feierte Meistergoalie Marco Wölfli, ­Roger Assalé und Kasim Adams Nuhu tanzten, wie nur Männer tanzen können, die den Rhythmus im Blut haben. Ein Selfie hier, ein Autogramm da – und strahlende Gesichter überall!

Auf dem Lastwagen 2 strahlten Jöggi Rihs, Christoph Spycher, Stéphane Chapuisat, Adi Hütter und Co. – passend zur Jahreszeit – wie Maikäfer. Beim Aargauerstalden feuerten die YB-Spieler jene Kinder an, die auf dem ­Hosenboden etwa 20 Meter den Berg hinunterrutschten.

Die ­Bilder mit all den Menschenmengen erinnerten an eine Tour-de-France-Königsetappe auf den Mont Ventoux. Es schien, als seien alle, die gelbschwarz im Herzen tragen und nicht schon lange zum Voraus Pfingstferien gebucht hatten, auf den Beinen. Als der Korso auf die Papiermühlestrasse ­einbog und sich dem Ziel Stade de Suisse näherte, stiegen einige Spieler vom Lastwagen und ­marschierten mit den Fans mit.

We are the champions – das galt dann auch im Stade de Suisse. Wie Guillaume Hoarau das Lied «Baby, I love your way» von Peter Frampton interpretierte und schliesslich abänderte «Uh, Baby, I love YBeeh» war grosses Kino und gehobene musikalische Klasse. Der Abend bot so viele Geschichten, dass es den Rahmen dieses Meisterbuchs sprengen würde, alle aufzuzählen.

32 Jahre in Kurzform, rund 11 600 Tage nach dem Meistertitel 1986 in Neuenburg – am Pfingstsonntag, 20. Mai 2018, als Bern sozusagen Weihnachten, Silvester und die Jahrtausendwende auf einen Schlag feierte. C’était la nuit de triomphe! Das offizielle YB-Meisterbuch kann auf www.bscyb.ch/meisterbuch für 59 Franken bestellt werden.

red

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