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Kulturpreis geht an das Bieler Theâtre Grenouille

Das Bieler Theâtre Grenouille erhält den mit 30'000 Franken dotierten Kulturpreis des Kantons Bern. Das Theater habe zu einem einzigartigen Umgang mit der Zweisprachigkeit gefunden, begründet die Jury die Wahl.

Caroline Imhof (links) und Danae Dario vom Théâtre de la Grenouille.
Caroline Imhof (links) und Danae Dario vom Théâtre de la Grenouille.
zvg

Grosse Ehre für das Bieler Theâtre Grenouille: Der Kanton Bern honoriert das Schaffen der zweisprachigen Kulturstätte mit dem 30'000 Franken dotierten Kulturpreis. Der einzigartige Umgang mit der Zweisprachigkeit war es indes auch, der den Kanton überzeugte.

Gespielt wird auf Deutsch und Französisch, einige Inszenierungen werden in zweisprachigen Fassungen auf die Bühne gebracht und eine gar in einer eigens kreierten Fantasiesprache, wie die bernische Erziehungsdirektion am Dienstag mitteilte. Das Theater wurde 1985 von der Regisseurin Charlotte Huldi und dem Schauspieler Arthur Baratta gegründet.

Auf dem Spielplan stehen unter anderem zeitgenössische Kost, Eigenkreationen oder Weiterentwicklungen von klassischen Vorlagen. Ein besonderes Anliegen ist der Truppe, die Lebenssituation junger Menschen zu reflektieren. Für seine Inszenierungen zieht das Theater auch Komponisten bei und in der Regel stehen Livemusikerinnen und -musiker auf der Bühne.

Der diesjährige Kulturvermittlungspreis von 10'000 Franken geht an die Choreografin und Tanzschaffende Krain Hermes. Als Choreografin leitet sie nicht nur das professionelle Ensemble «hermesdance» sondern auch das «Junge Ensemble hermesdance», in dem sie mit motivierten Laientänzerinnen und -tänzern Stücke kreiert. Für Kinder ab acht Jahren und Teenager hat sie das Ensemble «Bühnentiger» geschaffen.

Als Dozentin an Hochschulen in Bern, Berlin, Paris, Lyon, London und an der Accademia Teatro Dimitri in Verscio, erforscht Hermes auch die theoretischen Aspekte des Tanzes. Die Preisverleihung findet am 20. September in Biel statt.

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