Künftiger Viererfeld-Park für Zwischennutzungen geöffnet

Ein Teil der künftigen Überbauung Viererfeld wird für Zwischennutzungen freigegeben. Interessierte können ab sofort Bewerbungen einreichen.

Von Frühling 2019 bis 2022 ist das Gelände für die Zwischennutzungen offen.<p class='credit'>(Bild: Christian Pfander)</p>

Von Frühling 2019 bis 2022 ist das Gelände für die Zwischennutzungen offen.

(Bild: Christian Pfander)

Die Stadt Bern hat entschieden, das Areal des künftigen Viererfeldparks schon vor dem Bau des neuen Stadtteils für Zwischennutzungen freizugeben. Interessierte können ab sofort Bewerbungen für Zwischennutzungsprojekte einreichen.

Wie die Berner Stadtverwaltung am Dienstag mitteilte, kommen die Behörden damit einem vielfach geäusserten Wunsch der Bevölkerung nach. Bis Ende November läuft die Bewerbungsfrist. Auf der Internetseite der Stadt Bern findet sich ein Leitfaden.

Ein Projektteam unter Federführung von Stadtgrün Bern entscheidet, welche Projekte zugelassen werden. Ab kommendem Frühling ist das Gelände für die Zwischennutzungen offen. Der Zeitraum für die Zwischennutzungen reicht bis 2022.

Das Areal für die Zwischennutzung im Lageplan rot gestreift eingezeichnet. Quelle: Stadt Bern

Die Stadt Bern schreibt in ihrer Mitteilung, sie erhoffe sich vielfältige Zwischennutzungen, die einen positiven und gesellschaftlich integrativen Beitrag zur Akzeptanz dieses wichtigen neuen Naherholungsraums leisteten.

Neuer Stadtteil für 3000 Menschen

Auf dem Vierer- und dem benachbarten Mittelfeld soll ein neuer Berner Stadtteil für 3000 Menschen entstehen. Etwa die Hälfte des Viererfelds bleibt unüberbaut und soll als Stadtteilpark, als Familiengärten sowie als Spiel- und Sportflächen einen öffentlich zugänglichen städtischen Freiraum bilden. Dieses Areal befindet sich im Norden des Viererfelds.

26 Planerteams sind derzeit daran, den künftigen Stadtteil zu entwerfen. Bis Ende Oktober haben sie Zeit, ihre Projekte einzureichen. Voraussichtlich Anfang 2019 werden die Ergebnisse des städtebaulichen Wettbewerbs der Öffentlichkeit vorgestellt. 2016 stimmten die Stadtberner Stimmberechtigten an der Urne den für den Bau des neuen Quartiers nötigen Ein- und Umzonungen zu.

tag/sda

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