«Kühe sind wichtig»

30 Messen finden pro Jahr auf dem Bernexpo-Gelände statt. Das Zugpferd ist und bleibt die BEA. Bernexpo-Chefin Jennifer Somm spricht über Traditionen, die neue Halle und ihre Lieblingsplätze in Bern.

«Die Landwirtschaft ist ein wichtiger Partner der BEA», ist Bernexpo-Chefin Jennifer Somm überzeugt. Video: Beat Mathys/Markus Ehinger

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Früher ging man an die BEA, wenn man eine Waschmaschine kaufen wollte. Heute macht man das einfach online. Braucht es eine Messe wie die BEA heutzutage noch?
Jennifer Somm: Ja, natürlich braucht es die BEA auch heute noch! Wir haben 300 000 Besucherinnen und Besucher, die sich auf die schönsten Tage Berns freuen. Und diese wollen wir mit Bestimmtheit nicht enttäuschen. Bei uns entdecken sie eine enorm vielfältige Palette, sie werden kompetent beraten, sie können testen und vergleichen, fühlen und schmecken. Das ist ein unschlagbares Plus im Vergleich zum Onlineshopping.

Aber man muss sich als Ver­anstalter anpassen.
Das ist so. Die Messebranche steht vor grossen Herausforderungen – nicht nur in Bern. Die Digitalisierung zwingt uns, neue Formate und Angebote zu ent­wickeln. Das ist aber auch eine Chance. Wir müssen aufzeigen, wo wir den Leuten mit Live­events, damit meine ich auch die Messe, einen Mehrwert bieten können. Stichworte dazu sind Emotionen, persönliche Begegnungen, Pflege des Netzwerks, Beratung und Inhalte: Hier ist das Livemomentum dem ­Onlineangebot klar überlegen.

Die Uhrenmesse in Basel verliert Aussteller, die Suisse Toy in Bern macht in diesem Jahr Pause. Die Messen sind stark unter Druck.
Das ist richtig. Die Entwicklung der Branche erfordert den Mut und die Bereitschaft für Veränderung. Es braucht die Offenheit für Innovation und die Konsequenz in der Umsetzung.

Bei der Bernexpo sind wir überzeugt, dass wir diesen Weg gehen können: durch mehr Erlebnisse und neue Formate im Bereich der Publikumsmessen, durch Inhalte und Relevanz im Bereich der Fachmessen. Ziel ist es, gewissermassen der spannendste, innovativste und wichtigste Stammtisch für die ­jeweiligen Branchen zu sein.

«Die Bernexpo bringt der Region eine Bruttowert­schöpfung von 260 Millionen Franken pro Jahr.»Jennifer Somm

Sie sind jetzt seit über einem Jahr Bernexpo-Chefin. Aber in der Berner Öffentlichkeit hat man Sie bisher kaum wahr­genommen. Wieso?
Mir ging es in einer ersten Phase darum, dass mich die Mitarbeitenden spüren und dass ich ­intern eine Wirkung erziele. Das ist entscheidend, wenn man ein Unternehmen in eine neue Richtung führt. Zudem war für mich wichtig, den Kontakt zu unseren Kunden und den wichtigsten Partnern aufzubauen. In diese Beziehungen habe ich viel Zeit ­investiert.

Aber den öffentlichen Auftritt suchen Sie nicht unbedingt.
Ich bin effektiv eine Person, die das Rampenlicht nicht aktiv sucht. Aber wenn es meine Auf­gabe erfordert, dann mache ich das natürlich gern.

Einige Ihrer Vorgänger waren an unzähligen Veranstaltungen in Bern zu sehen. Bei Ihnen hat man dagegen den Eindruck, dass Sie noch nicht richtig zum Berner Kuchen gehören.
Das kann sein. Für mich war dies bislang aber nicht meine oberste Priorität. Dies auch, weil Verwaltungsratspräsidentin Franziska von Weissenfluh und unser ­Geschäftsleitungsmitglied Bala Trachsel sehr gut in Bern vernetzt sind.

Wohnen Sie mittlerweile hier?
Nein. Ich wohne in Zürich und habe auch keine kurzfristigen Pläne, nach Bern zu ziehen. Ich habe eine 17-jährige Tochter, die ins Gymnasium geht. Das ist ein ganz fragiles Alter. Da es mit dem Pendeln gut läuft, möchte ich aus Respekt vor einer Veränderung für meine Tochter nichts ändern. Aber ich habe in Bern ein Zimmer gemietet, welches ich nutze, wenn es am Abend spät wird.

Was ist Ihnen in Bern besonders aufgefallen?
Dass man mit Offenheit empfangen wird und sich hier Zeit nimmt für ein Gespräch. Das schätze ich sehr. Wenn man sich mit jemandem trifft, dann hat diese Person nicht nur eine halbe Stunde Zeit. Themen werden intensiv und perspektivenreich diskutiert, um die beste Lösung zu finden.

Welches ist Ihr Lieblingsort?
In der Matte gefällt es mir sehr. Zum einen habe ich das Gefühl, dass man eine kleine Zeitreise macht, und zum anderen gefällt mir die Kreativszene, welche einen inspirierenden Spirit versprüht. Und es ist natürlich genial, dass man in der Aare schwimmen kann.

Was bedeutet die BEA für Sie?
Die BEA begeistert mich immer wieder von neuem. Ich habe St. Galler Wurzeln, und als Kind bin ich sehr gerne an die Olma ­gegangen. Auch weil ich Tiere liebte. Ich ritt sehr gerne, war eine echte Pferdenärrin. Ich bin sehr stolz, dass wir mit der BEA den vielfältigsten und grössten Gesellschaftsevent der Schweiz in unserem Portfolio ­haben.

Besteht nicht die Gefahr, dass eine Messe wie die BEA plötzlich in der Tradition erstarrt?
Die BEA hat es sehr gut verstanden, zum einen die Traditionen wertzuschätzen und zu pflegen und zum anderen immer wieder Innovationen zu kreieren und ­dabei auch mutig zu sein. Wir sind agil und orientieren uns an ­Bedürfnissen unserer Kunden, am Markt und an Trends. Deswegen ist und bleibt die BEA fit für die Zukunft.

Mit welchen Akzenten ­wollen Sie in diesem Jahr die Besucher anlocken?
Wir haben einen neuen Mind- und Lifestylebereich mit dem ­Namen «BE Häppy» geschaffen. Besuchen Sie den Bereich und lassen Sie sich überraschen, bauen Sie Ihr eigenes Skateboard oder Ihren individuellen Ski oder testen Sie Insektenfood und ­vieles mehr.

Was gibts sonst noch?
Ebenfalls zum ersten Mal haben wir in der Curlinghalle den «Urban Playground» eingerichtet. Das ist ein sportlicher Hindernisparcours. Er erinnert an die Fernsehsendung «Spiel ohne Grenzen» oder an «Ninja Warrior» und bietet ein richtig actionreiches Erlebnis.

Zudem haben wir einen Virtual Reality Adventure Room. Dort kann man mit einer VR-Brille in eine 4-D-Welt eintauchen. 4-D heisst, alle Sinne werden angesprochen. Neben ­begehbaren Bildern und räum­lichen Tönen wird die Welt zusätzlich Temperatur und verschiedene Gerüche bereithalten.

Werden Sie selber auch über den «Urban Playground» gehen?
Am 8. Mai, am Vereinschallenge, werden wir mit der Bernexpo und der Republica mitmachen. Ich muss aber nicht die Beste sein (lacht).

Landwirte dürfte Virtual Reality weniger interessieren. Möchten Sie mit den neuen Akzenten eher ein junges, urbanes Publikum an die BEA locken?
Der eher traditionelle Besucher wird vor allem an der «Fête des Vignerons» Spass haben. Wir sind stolz, dass wir dieses Winzerfest exklusiv an der BEA ­haben. In der Generation Ü-35 und bei Kindern, die mit ihren Eltern die BEA besuchen, sind wir gut positioniert.

Dazwischen gibt es tatsächlich eine Zielgruppe, welche die BEA wohl nicht zuoberst auf dem Radar hat. Die urbanen, jungen Leute wollen wir aber auch abholen, damit sie später mit ihren Kindern die Messe besuchen. Gerade am Abend ist das Angebot – auch für junge Besucher – sehr vielfältig.

Bei all den neuen Themen: Ist eine Kuhausstellung heute noch zeitgemäss?
Kühe sind wichtig! Die Landwirtschaft ist ein wichtiger Partner der BEA, und wir sind stolz auf die gute und enge Zusammenarbeit, die gemeinsamen Erfolge der Vergangenheit. Diese sind Teil unserer Wurzeln. Das ist absolut zeitgemäss.

Im Unterschied zu anderen Messen ist es genau das Erfolgsgeheimnis der BEA, dass der landwirtschaftliche Bereich nach wie vor stark präsent ist, ­etwa im Grünen Zentrum, das mir sehr gut gefällt.

Tierschutzorganisationen ­kritisieren aber die Tierhaltung.
Wir arbeiten eng mit dem Schweizer Tierschutz zusammen. Dieser stellt uns ein sehr ­gutes Zeugnis aus. Die Rück­meldungen des Tierschutzes ­nehmen wir sehr ernst, denn uns sind der Dialog und das Tierwohl sehr wichtig. Tier im Fokus hat in diesem Jahr sogar einen eigenen Stand an der BEA.

Jeder Messeplatz muss sich auf gewisse Themen spezialisieren. Welche stehen für Bernexpo im Vordergrund?
Eine unserer Stärken sind die Messen für ein breites Publikum. Das ist unsere DNA, und darauf sind wir stolz. In den vergangenen Monaten haben wir unser vielfältiges Portfolio aber konsequent analysiert und in diesem Prozess vier Themenbereiche ­definiert, auf welche wir unsere Aktivitäten fokussieren werden.

Nebst dem Bereich «Ferien & Freizeit», welcher unter anderem die Ferienmessen, den Suisse Caravan und die Suisse Toy bündelt, haben wir mit den Fachmessen Ornaris und der Heimtex im Bereich «Inte­rior & Design» sowie mit Messen wie der Sindex, der Baumaschinenmesse und der Suisse Public im Bereich «Industrie & Technik» eine sehr starke Basis, die wir weiter ausbauen und entwickeln werden.

Auch im Bildungsbereich scheint die Bernexpo aktiver zu werden.
Das ist eine wichtige strategische Stossrichtung für unser Unternehmen. In diesem Bereich sind wir auch mit digitalen Formaten präsent: Im Februar haben wir – als erstes Schweizer Messeunternehmen – eine hybride Plattform – die Karriereschritt – lanciert. Die Karriereschritt bietet nebst Liveevents auch eine Content-Plattform mit allen relevanten Inhalten zu Fragen der Weiter­bildung.

Wieso findet die Suisse Toy in diesem Jahr nicht mehr statt?
Bei der Suisse Toy war es der Branchenverband, der entschieden hat, dass er in diesem Jahr nicht mitmachen will. Das bedaure ich sehr, weil die Messe beim Publikum beliebt ist. Wir hätten die Messe durchaus durchführen können. Aber wichtige Aussteller hätten gefehlt, sodass das Publikum enttäuscht worden wäre. Das wollten wir nicht.

Wird es im nächsten Jahr einen Neustart geben?
Wir überdenken jetzt das ­Format. Die Suisse Toy wird es im nächsten Jahr wieder geben. Die Veranstaltung wird jedoch in einer anderen Form stattfinden.

Eine Art Neustart ist auch bei der altehrwürdigen Festhalle geplant. Bernexpo will die Festhalle abreissen und eine multifunktionale Halle bauen. Wie weit ist das Projekt?
Der Wettbewerbssieger wurde im letzten November gekürt. Nach kleinen Anpassungen wurde das Projekt von der Jury einstimmig genehmigt. Nun wird das Projekt in Kontakt mit der Stadt Bern, dem Kanton Bern und der Burgergemeinde weiterentwickelt. Unser Wunsch wäre ein Volksentscheid im November 2019, sodass wir nach der BEA 2020 mit dem Bau der neuen Multifunktionshalle sowie des Kongresszentrums starten könnten.

Die neue Halle kostet 80 Millionen Franken. Knapp 32 Millionen Franken kommen von der Burgergemeinde, 30 Millionen von Stadt und Kanton Bern, der Rest von Bernexpo. Warum braucht Bern eine neue Halle?
Die heutige Festhalle hat ihre ­Anziehungskraft verloren. Um als Spezialistin in der 360-Grad-Kommunikation optimal aufgestellt zu sein und sich im Standortwettbewerb weiterhin als führende Akteurin positionieren zu können, müssen wir in eine zeitgemässe Infrastruktur investieren, die es erlaubt, weiterhin ­Meilensteine im Eventbereich zu setzen.

Ein wirtschaftlicher ­Be­trieb der Festhalle ist aufgrund sinkender Buchungen und notwendiger Investitionen in die Infrastruktur – ohne Steigerung der Nutzbarkeit – ab 2020 kaum mehr möglich.

Wieso sollen die Steuerzahler einen Beitrag an die «BEmotion Base» leisten?
Die Bernexpo bringt der Region aktuell eine Bruttowertschöpfung von 260 Millionen Franken pro Jahr und jährlich 100 000 Hotelübernachtungen. Die neue Halle wird diesen Beitrag noch erhöhen. Gleichzeitig haben ­Basel und Luzern bereits in ihre Infrastruktur investiert, St. Gallen steht kurz vor der Projektierung. Falls Bern als Standort und wir als Unternehmen konkurrenzfähig bleiben sollen, ist es zwingend, in eine zeitgemässe Infrastruktur zu investieren.

Gibt es keine neue Halle, wenn das Stimmvolk zu den Krediten Nein sagt?
Dann werden das Projekt und die Finanzierung neu beurteilt. Wir sind überzeugt, dass die «BEmotion Base» auch für die Stadt und die Region Bern eine riesige Chance ist. Wir wollen das Projekt unbedingt realisieren. Aber es kann natürlich sein, dass wir dieses bei einer Ablehnung durchs Berner Stimmvolk redimensionieren müssen.

Haben Sie bereits Interessenten, die ihren Event in der neuen Halle durchführen ­möchten?
Wir wollen uns hier noch nicht festlegen. Möglich sind Firmenanlässe, Kongresse oder Award-Veranstaltungen. Die Kapazität für Konzerte beträgt 9000 Personen. Wir hören Stimmen aus dem Markt, die dem Projekt sehr positiv gesinnt sind, gerade weil die Halle so vielfältig nutzbar sein wird.

Bern als Standort ist sehr gut und zentral. Es gibt zum Beispiel viele Firmen, die nicht unbedingt nach Zürich wollen, sondern sehr gern in Bern ihren Event veranstalten würden.

Am letzten Donnerstag präsentierten Sie das Projekt dem Stadtrat. Wie waren dort die ­Reaktionen?
Die Stadträte liessen sich informieren und zeigten sich interessiert. Das ist eben typisch Bern. Es wird ein offener und transparenter Dialog geführt, und das ist wertvoll und wichtig.

(Berner Zeitung)

Erstellt: 03.05.2018, 22:44 Uhr

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Das ist neu an der BEA

Das ist neu an der BEA Am Freitag geht die 67. BEA los.

Persönlich

Jennifer Somm ist seit März 2017 Geschäftsführerin der Bernexpo Groupe. Die 47-jährige Zugerin ist die erste Frau an der Spitze von Bernexpo. In der Berner Öffentlichkeit wurde sie bisher nicht gross wahrgenommen. Sie wolle sich nicht in Pose setzen, sagt Somm. Dieser Zeitung gibt die Bernexpo-CEO das erste Interview seit ihrem Amtsantritt. Beim Gespräch in ihrem Büro auf dem Bernexpo-Gelände mit Sicht auf die Grosse Allmend argumentiert sie gekonnt. Vor ihrem Engagement in Bern war Jennifer Somm ab 2008 bei Rufener Events Ltd. als Geschäftsführerin tätig. Zuvor war sie unter anderem Kommunikationsberaterin in Bern bei Jäggi Communications (heute Burson-Marsteller). Somm ­studierte Wirtschaftswissenschaften an der Uni St. Gallen. Sie ist ledig und Mutter einer 17-jährigen Tochter. Sie wohnt hauptsächlich in Zürich.

BEA 2018

Am Freitag startet die 67. BEA auf dem Bernexpo-Gelände. Beim, nach eigenen Angaben, grössten und vielfältigsten Gesellschaftsevent der Schweiz stehen zahlreiche Höhepunkte auf dem Programm. Bis Sonntag, 13. Mai, präsentieren rund 950 Aussteller eine Vielfalt an Shoppingerlebnissen, Genuss und Tradition. Neu ist in diesem Jahr der interaktive Life- und Mindstyle- Bereich «BE Häppy», der Kreativität, Wohlfühlen und Geniessen ins Zentrum stellt. Zudem feiert der Hindernisparcours «Urban Playground» seine Premiere: Adrenalinjunkies können in der Curlinghalle allein oder in Fünferteams an sechs Hindernissen ihre Grenzen testen und um den Einzug ins Finale kämpfen. Im Grünen Zentrum findet die Sonderschau «Das Schweizer Ei ist das Grösste» statt. Daneben gibt es mit der «Fête des Vignerons» eine weitere Sonderschau. Auch die BZ Berner Zeitung ist in diesem Jahr wieder an der BEA mit einem Stand in der alten Festhalle vertreten. Nach einem Kaffee können die Besucherinnen und Besucher täglich zwischen 13.30 und 16 Uhr ihre Liebsten per Videobotschaft grüssen.

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