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Kritik an EWB-Plänen

Stadträte befürchten beim Berner Glasfasernetz Interessenkonflikte und Quersubventionen. Mit dem Aufbau des Netzes gehe Energie Wasser Bern zu hohe finanzielle Risiken ein.

Dynamische Kampagne: Mit diesen Plakaten wirbt Energie Wasser Bern (EWB) für den Ausbau des Glasfasernetzes auf dem Stadtgebiet.
Dynamische Kampagne: Mit diesen Plakaten wirbt Energie Wasser Bern (EWB) für den Ausbau des Glasfasernetzes auf dem Stadtgebiet.
Urs Baumann

In einer Interpellation stellen die Stadträte Matthias Stürmer (EVP) und Michael Köpfli (GLP) heikle Fragen an den Gemeinderat. Es geht um das gesamtstädtische Glasfasernetz, welches Energie Wasser Bern (EWB) in Kooperation mit der Swisscom für rund 170 Millionen Franken aufbaut. Stürmer und Köpfli befürchten, dass EWB zu hohe finanzielle Risiken eingeht — konkret bei der Gründung des «Swiss Fiber Net»-Verbunds (SFN), der ein offenes nationales Glasfasernetz bauen will. SFN wurde vom Verband Openaxs lanciert und ist mittlerweile ausgelagert. In Openaxs sind Energieversorger organisiert, die eine Alleinherrschaft der Swisscom als Anbieterin auf dem Glasfasernetz verhindern wollen.

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