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Kommission will Klarheit im Fall Büschi

Die Aufsichtskommission des Stadtrats untersucht das Verfahren gegen den Finanzinspektor. Beat Büschi zermürbte die Disziplinaruntersuchung. Die Vorwürfe erwiesen sich als haltlos.

Seit einem Monat ist Finanzinspektor Beat Büschi wieder auf dem Posten in der Berner Stadtverwaltung. Die ersten Wochen arbeitete er im 50-Prozent-Pensum, denn die anderthalb Jahredauernde Disziplinaruntersuchung gegen ihn warfen den 60-Jährigen aus der Bahn, vor allem die lange Ungewissheit setzte Büschi zu. An den aus dem Team stammenden Vorwürfen gegen ihn erhärtete sich nichts. Das Verfahren wurde deshalb eingestellt (wir berich- teten).

«Seit einer Woche arbeite ich nun wieder mit vollem Pensum», sagt Büschi. Der Einstieg sei den Umständen entsprechend gut verlaufen:?«Wir gehen sorgfältig miteinander um.» Etwas harzig sei das Ganze schon. Doch die vom Gemeinderat angeordnete Teamentwicklung und das Führungscoaching hätten sich gut angelassen. Mit dem Gemeinderat habe er noch wenig Kontakt gehabt. «Das ist einerseits ferienbedingt, aber anderseits auch normal so, weil das Finanzinspektorat unabhängig ist», erläutert Büschi. Mit Stadtpräsident Alexander Tschäppät (SP) habe er aber schon gesprochen.

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