Kommission unterstützt Ostermundigen-Tram

Bern

Die Kommission für Planung, Verkehr und Stadtgrün der Stadt Bern hat sich für das Tramprojekt ausgesprochen. Nun muss der Stadtrat über einen Kredit über 25 Millionen Franken befinden.

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Die Stadtberner Kommission für Planung, Verkehr und Stadtgrün (PVS) hat sich mit grosser Mehrheit hinter das Projekt Tram Bern-Ostermundigen gestellt. Einen entsprechenden 25-Millionen-Kredit hat sie zuhanden des Stadtrats verabschiedet. Das letzte Wort haben die Stadtberner Stimmberechtigten am 26. November.

Die Kommission hat die Vorlage umfassend geprüft, wie sie am Montag mitteilte. Um das Velofahren sicherer zu machen, schlägt die PVS vor, bei den Haltestellen Viktoriaplatz und Schönburg vom Trottoir abgetrennte Haltestellenumfahrungen zu bauen.

Das Projekt Tram Bern-Ostemrundigen sieht vor, den östlichen Ast der Buslinie 10, der Bern mit Ostermundigen verbindet, auf Trambetrieb umzustellen. Diese Linie sei stark belastet, so die Kommission. Allein der Ast nach Ostermundigen transportiere jährlich 8,4 Millionen Personen.

Die Gelder der Stadt Bern gehen vor allem an den Strassenbau und an die Abwasseranlagen. Die Gesamtkosten des Projekts Tram Bern-Ostermundigen betragen rund 244 Millionen Franken. Bund und Kanton finanzieren rund drei Viertel davon.

Die Linienführung des geplanten Trams entspricht grundsätzlich dem Auflageprojekt des Vorgängerprojekts Tram Region Bern. Das Projekt wurde 2014 in der Stadt Bern zwar angenommen, es scheiterte jedoch in Ostermundigen und Köniz.

Das neue Projekt entstand, als die Ostermundiger 2016 der Tramlinie in einer neuen Volksabstimmung zustimmten. Im Gegensatz zum Vorgängerprojekt fährt das Tram aber nicht bis auf den Ostermundiger Rüti-Hügel, was eine Kostenreduktion von 33 Millionen Franken ergibt.

Mit dem Bau möchten der Kanton Bern und die Gemeinden spätestens 2022 beginnen. Sie rechnen mit einer Bauzeit von rund fünf Jahren.

mb/sda

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