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Kommission sagt Ja zum neuen Polizeizentrum

An der A1 in Niederwangen soll eine neue Zentrale der Kantonspolizei Bern entstehen. Den Segen erteilt hat nun auch die zuständige Grossratskommission.

Regierungsrätin Barbara Egger und Polizeidirektor Hans-Jürg Käser informierten am Dienstag über das neue Polizeizentrum.
Regierungsrätin Barbara Egger und Polizeidirektor Hans-Jürg Käser informierten am Dienstag über das neue Polizeizentrum.
Urs Baumann
Das neue Zentrum der Kantonspolizei Bern soll bei der Autobahn Niederwangen gebaut werden.
Das neue Zentrum der Kantonspolizei Bern soll bei der Autobahn Niederwangen gebaut werden.
Urs Baumann
Diese Standorte wurden geprüft.
Diese Standorte wurden geprüft.
Screenshot Kanton Bern
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Die zuständige Kommission des bernischen Grossen Rats unterstützt einen Projektierungskredit der Berner Regierung für den Bau des geplanten Polizeizentrums in Niederwangen. Die Kommission wird im November dem Rat empfehlen, den Kredit zu genehmigen.

Es geht um 22,2 Millionen Franken, wie der bernische Grosse Rat am Freitag mitteilte. Die Projektierung soll im Frühjahr 2018 gestartet werden, nach Ende des Architekturwettbewerbs. Wie die Berner Regierung schon im August mitteilte, sind in den 22,2 Millionen Franken die Kosten für die Ausschreibung des Totalunternehmers enthalten.

Die Bau-, Energie-, Verkehrs- und Raumplanungskommission des Grossen Rats wünsche, «dass sie und die Finanzkommission bei einer allfälligen Überschreitung der geschätzten Gesamtinvestitionskosten umgehend informiert werden», steht weiter in der Mitteilung. Die Berner Regierung rechnet mit Kosten von 270 Millionen Franken. Im geplanten Neubau am Rand der Autobahn A12 will die Regierung elf der heute achtzehn Standorte der Kantonspolizei in der Stadt Bern zusammenfassen. Zudem soll dort eine neue Einsatzzentrale eingerichtet werden.

Im März dieses Jahres hat der Grosse Rat bereits den Baurechtsvertrag mit der Landeigentümerin Migros sowie einen Kredit für den Architekturwettbewerb genehmigt.

Ja zu Kredit für Brienzer Bahn. . .

Die Kommission befürwortet auch einen Kantons- und Lotteriefondsbeitrag an die Brienz-Rothorn-Bahn von insgesamt rund 5,2 Millionen Franken. Damit sollen die Gleisanlagen und das Rollmaterial der historischen Dampf-Zahnradbahn erneuert werden.

Andererseits soll im Rahmen einer Bilanzbereinigung ein bereits vollständig abgeschriebenes, kantonales Darlehen aus dem Jahr 1988 in der Höhe von insgesamt 1,5 Millionen Franken erlassen werden.

. . .und zu weiteren Projekten

Für die Sanierung des Bildungszentrums Emme in Burgdorf beantragt die Kommission dem Parlament einen Kredit von 16,4 Millionen Franken. Vor allem die Hüllen der 40-jährigen Gebäude sind gemäss Mitteilung dringend sanierungsbedürftig.

Ebenfalls Ja sagt die mit den Buchstaben BaK abgekürzte Kommission zu einem Kredit von 9,9 Millionen Franken zur Sanierung der Mannschaftskaserne in Bern. Ebenfalls Unterstützung fand ein Kredit von 5,4 Millionen Franken für die Instandsetzung des mehr als 50 Jahre alten Gebäudes der Exakten Wissenschaften der Universität Bern.

SDA/mib

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