Zum Hauptinhalt springen

Kommentar: Masse als Schutz für Krawallmacher

Einige wenige Gewalttäter zerstören ein friedliches Fest von Tausenden. Reflexartig ertönt diese Einschätzung, wenn Chaoten durchdrehen. Bei «Tanz dich frei» ist dies nur die halbe Wahrheit.

Am Samstag fand in Bern die dritte Ausgabe von «Tanz dich frei» statt.
Am Samstag fand in Bern die dritte Ausgabe von «Tanz dich frei» statt.
Claudia Salzmann
Was eine friedliche Tanzparade hätte sein sollen, endete im Chaos: Polizei und Teilnehmer des Tanzumzuges liefern sich bis in die späte Nacht hinein eine Schlacht. Im Bild ein Teilnehmer.
Was eine friedliche Tanzparade hätte sein sollen, endete im Chaos: Polizei und Teilnehmer des Tanzumzuges liefern sich bis in die späte Nacht hinein eine Schlacht. Im Bild ein Teilnehmer.
Claudia Salzmann
Um 20 Uhr soll der Umzug starten. Aber 13'000 Teilnehmer sind das noch nicht.
Um 20 Uhr soll der Umzug starten. Aber 13'000 Teilnehmer sind das noch nicht.
Claudia Salzmann
1 / 81

Es waren nicht ungebetene Gäste, die den Anlass eskalieren liessen. Es waren jene Kreise, die zum Anlass aufriefen, als «Organisatoren» auftraten. Die behaupteten, in der Lage zu sein, Verantwortung für Tausende Teilnehmer zu übernehmen. Nun gefährdeten sie die Gesundheit Tausender.

Die Krawalle gingen, für alle erkennbar, von der Spitze des Umzugs aus.Hier wurde bestimmt, wann gelaufen, angehalten, provoziert und angegriffen wird. Von hier aus wurde aufgerufen, als «eine Gruppe» aufzutreten. Dahinter marschierten Tausende. Tausende mit der Absicht, die Gelegenheit gesperrter Strassen zu nutzen, um tanzend durch Bern zu ziehen. Nun müssen die Tausenden konsterniert feststellen, dass sie Teil des Plans der Gewalttätigen wurden.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.