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Kommentar: Die Massnahmen sind konsequent

Der Entscheid von Statthalter Lerch ist konsequent – und er war absehbar. Die Massnahmen werden den Betrieb etwas verändern. Aber sie erschüttern das Kulturzentrum Reitschule nicht in seinen Grundfesten. Freiräume bleiben bestehen.

Der Entscheid von Statthalter Lerch ist konsequent – und er war absehbar. Ermahnungen, Gespräche, Ermahnungen und wieder Gespräche haben in den Bereichen, für welche die Reitschule-Betreiber tatsächlich verantwortlich gemacht werden können, keine Besserung gebracht. Lerch hat darauf reagiert und die Betreiber nun schlicht an Regeln erinnert, die gelten. Er setzt nach dem Prinzip der Rechtsgleichheit das Gastgewerbegesetz durch. Das ist seine Pflicht als Statthalter.

Die Reitschule-Betreiber argumentieren richtigerweise oft, dass sie nicht für alle gesellschaftlichen Auswüchse rund um die Schützenmatte verantwortlich gemacht werden können – sondern in erster Linie einen erfolgreichen Kulturbetrieb führen. In dieser Rolle sind sie aber auch zuständig dafür, dass die Regeln, die für einen solchen Kulturbetrieb inklusive Gastrobereich gelten, eingehalten werden.

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