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Kommentar: Deutliche Sprache

Bei den meisten Anti-WEF-Demos in Bern kam es in den letzten Jahren zu Krawallen und Sachbeschädigungen. Die von der Reitschule aus ausgerückten Chaoten lieferten sich mit der Polizei jeweils ein Katz-und-Maus-Spiel.

Der Wille der rot-grünen Regierung fehlte offenbar, um präventiv gegen Vermummte und Bewaffnete vorzugehen. Man setzte auf Deeskalation, liess die Demozüge marschieren, nahm so aber auch Scharmützel in Kauf.

Mit dem Einsatz am letzten Samstag hat die Polizei nun ein anderes Signal ausgestrahlt. Sie hat gezeigt, dass sie sich von Chaoten nicht auf der Nase herumtanzen lässt, wenn sie vom Gemeinderat grünes Licht dazu erhält. Die Einkesselung der Teilnehmer der unbewilligten Demo zeigt ein neues Vorgehen der Polizei auf. Bisher rannten Polizisten den Vermummten nach, weil sie überrumpelt wurden. Nicht so am Samstag: Die Polizei setzte ihre Strategie konsequent durch. Auffallend ist auch: Die Polizei war im Vergleich zu früheren Demos mit Gewaltpotenzial gut vorbereitet, klar organisiert und gut aufgestellt.

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