Zum Hauptinhalt springen

Komitee «Rettet den Bund» gegründet

Ein Komitee mit prominenter Beteiligung kämpft für die Rettung der Berner Tageszeitung «Der Bund».

Zum Co-Präsidium gehören das Ständeratsduo Simonetta Sommaruga (SP) und Werner Luginbühl (BDP), die Nationalräte Rudolf Joder (SVP) und Alec von Graffenried (Grüne) sowie Christoph Stalder (FDP), Grossratspräsident 2007/2008. Aus der Wirtschaft sind vertreten Hans Ulrich Müller, Leiter der Region Mittelland bei der Credit Suisse und Präsident der Volkswirtschaftlichen Gesellschaft, Roland von Büren, Verwaltungsratspräsident der Valiant Holding AG und ehemaliger Präsident der Wettbewerbskommission sowie Samuel Spreng, Verwaltungsratspräsident der Securitas AG. Dem Co-Präsidium gehören ferner der Medienprofessor Roger Blum und «Züri-West»-Sänger Kuno Lauener an. Das Komitee will mit einer möglichst grossen Anzahl Mitglieder für die Rettung der Zeitung eintreten. Gleichzeitig will es mit der Online-Petition unter www.rettet-den-bund.ch für die Erhaltung des «Der Bund» kämpfen. Im Petitionstext heisst es: «Wir setzen uns dafür ein, dass der 'Bund' im Strudel von Restrukturierungen und Sparmassnahmen nicht zerstückelt wird.

Das Komitee reagiert auf die Ankündigung der Tamedia AG als Besitzerin des «Bundes», dass aus wirtschaftlichen Gründen tief greifende Veränderungen geprüft würden. Als Option werden die Fusion von «Berner Zeitung» und «Der Bund» oder eine enge Kooperation mit dem «Tages-Anzeiger» ins Auge gefasst.

AP/js

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch