Komitee macht mobil gegen Auffüllung der Rehhag-Grube

Bern

Die SP, kleine Linksparteien und Naturschützer empfehlen den Bernern ein Nein zur Zonenplan-Änderung Rehhag. Sie fordern eine Überarbeitung der Planung.

<b>Ein Komitee aus Linken und Naturschützern</b> will verhindern, dass die Rehhag-Zonenplan-Änderung an der Urne angenommen wird.<p class='credit'>(Bild: zvg)</p>

Ein Komitee aus Linken und Naturschützern will verhindern, dass die Rehhag-Zonenplan-Änderung an der Urne angenommen wird.

(Bild: zvg)

Die SP, einige kleine Linksparteien sowie Naturschützer empfehlen den Stadtberner Stimmberechtigten ein Nein zur Zonenplan-Änderung Rehhag. Ihr Abstimmungskomitee fordert eine Überarbeitung der Planung zugunsten eines echten Naturschutzes.

Die ehemalige Tongrube in Bümpliz beheimate einen einzigartigen Lebensraum und biete ein Refugium für zahlreiche seltene Tiere und Pflanzen. Für Bern sei die Artenvielfalt einzigartig. Die geplante Auffüllung mit Bauschutt drohe diesen Lebensraum für immer zu zerstören.

Vonnöten sei eine neue Planung, bei der der Erhalt der Biodiversität im Mittelpunkt stehe, schreibt das Komitee mit SP, Grün-alternativer Partei, Alternativen Linken, PdA, Bern bleibt Grün und Natur Bern West.

Die Vorlage kommt am 10. Juni vors Volk. Die Zonenplan-Änderung ist die Voraussetzung, damit die Tongrube der ehemaligen Ziegelei mit sauberem Aushub und Bauschutt aufgefüllt werden kann. Anschliessend soll auf dem Areal ein Naturschutzgebiet entstehen.

chh/sda

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