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Kollektiv «Jedem sein Kreuz» bekennt sich zu Grabkreuz-Aktion

Die Kantonspolizei hat am Donnerstagmittag Grabkreuze vor dem BKW-Hauptsitz in Bern entfernt. Diese sind vom Kollektiv «Jedem sein Kreuz» angebracht worden. Es forderte mit der Aktion die sofortige «Beerdigung» des AKW Mühleberg.

met/mau
Die Kreuze tragen Namen von Reaktoren, wo es zu Zwischenfällen gekommen ist.
Die Kreuze tragen Namen von Reaktoren, wo es zu Zwischenfällen gekommen ist.
Kollektiv «Jedem sein Kreuz»
Der symbolische Sarg für Mühleberg.
Der symbolische Sarg für Mühleberg.
Kollektiv «Jedem sein Kreuz»
Die Polizei beendet die Aktion.
Die Polizei beendet die Aktion.
Kollektiv «Jedem sein Kreuz»
Ein Polizist beim Wegräumen eines Kreuzes.
Ein Polizist beim Wegräumen eines Kreuzes.
Kollektiv «Jedem sein Kreuz»
Die Aktion fand am Donnerstagmittag statt.
Die Aktion fand am Donnerstagmittag statt.
Keystone
Berner Kantonspolizisten rämen Grabkreuze von AKW-Aktivisten weg.
Berner Kantonspolizisten rämen Grabkreuze von AKW-Aktivisten weg.
Keystone
Mit der symbolischen Aktion fordern die Aktivisten die sofortige Abschaltung des AKWs Mühleberg.
Mit der symbolischen Aktion fordern die Aktivisten die sofortige Abschaltung des AKWs Mühleberg.
Keystone
Die Polizei führte Personenkontrollen durch.
Die Polizei führte Personenkontrollen durch.
Keystone
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Bei der Aktion handelt es sich um eine unbewilligte Demonstration, wie Polizeisprecher Heinz Pfeuti gegenüber Redaktion Tamedia Auskunft gibt. Die Polizei habe vor Ort eine Personenkontrolle durchgeführt und die Holzkreuze weggeräumt. Bei den Aktivisten handle es sich um AKW-Gegner, wie Pfeuti weiter ausführt.

Auf Anfrage von Redaktion Tamedia hat das Komitee AKW-Ade mit diesem Projekt nichts am Hut. AKW-Ade-Sprecherin Alexandra Hottinger findet die Idee aber «gut» und «freut sich, dass sich auch andere Menschen für die Abschaltung des AKWs Mühleberg einsetzen.»

Am Donnerstagabend haben sich nun die Verantwortlichen zu Wort gemeldet. Es handelt sich um das Kollektiv «Jedem sein Kreuz». Es kritisiert, dass die Polizei versucht habe «den friedlichen Protest vor dem BKW-Gebäude auf öffentlichem Grund zu verhindern».

Kreuze für Atomopfer

Trotz des «massiven Polizeiaufgebots sei es den Aktivisten dennoch gelungen, kurzfristig einen Friedhof auf dem Viktoriapolatz zu errichten.» Die einundzwanzig Grabkreuze gedenken laut Mitteilung den Opfern aller vergangenen Nuklearkatastrophen. Sie seien als Mahnmal an das AKW Mühleberg in unmittelbarer Nähe von Bern zu verstehen.

Das Kollektiv «Jedem sein Kreuz» will gegen die mündlich ausgesprochenen Wegweisungen Einsprache erheben.

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