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Köniz und Kehrsatz wollen stärker zusammenarbeiten

Die grosse Gemeinde Köniz und ihr kleiner Nachbar Kehrsatz wollen künftig enger zusammenarbeiten. Eine Fusion fassen die Gemeinden aber vorderhand nicht ins Auge.

Kehrsatz und Köniz nähern sich an.
Kehrsatz und Köniz nähern sich an.
Christian Pfander

Im heutigen Zeitpunkt verzichte man auf vertiefte Fusionsabklärungen, schreiben die Gemeinden in einer Mitteilung vom Montag. Sie wollen zuerst enger zusammenarbeiten, etwa bei der Wasserversorgung, der Feuerwehr oder der Siedlungs-, Landschafts- und Verkehrsentwicklung.

Diese vertiefte Zusammenarbeit wollen die beiden Gemeinden zu gegebener Zeit auswerten und erst danach Diskussionen zu einer möglichen Fusion aufnehmen.

Zusammenarbeit bei Trinkwasserversorgung

Bereits heute arbeiten Köniz und Kehrsatz bei der Trinkwasserversorgung, der Informatik und im Sozialwesen zusammen. Köniz zählt fast 40'000 Einwohner und weist eine Gemeindefläche von 51 Quadratkilometern auf. Kehrsatz zählt rund 4000 Einwohner und weist eine Fläche von 4,4 Quadratkilometern auf.

Bei einer Fusion mit Kehrsatz würde Köniz bevölkerungsmässig zur drittgrössten Gemeinde im Kanton Bern und der Stadt Thun mit heute rund 42'000 Einwohnern den Rang ablaufen.

SDA/met

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