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Köniz sagt Ja zum Ritterhuus

Die Musikschule Köniz soll ins Ritterhuus einziehen: Nach dem Ja des Parlaments kann die Gemeinde einen grossen Teil der Liegenschaft kaufen.

Für 940'000 Franken lässt sich die Gemeinde Köniz das Ritterhuus kosten.
Für 940'000 Franken lässt sich die Gemeinde Köniz das Ritterhuus kosten.
Walter Pfäffli

Der Kauf sei eine einmalige Gelegenheit, sagten die einen. Für die Musikschule sei die Liegenschaft geradezu ideal, weil sie so viele ihrer verstreuten Aktivitäten unter einem Dach zusammenführen könne, ergänzten die anderen. Und deshalb, schlossen die dritten, sei das Geschäft in den fraktionsinternen Diskussionen unbestritten gewesen.

Ohne Wenn und Aber sagte das Könizer Parlament am Montag Ja zu 940'000 Franken. Mit diesem Geld kann sich die Gemeinde im Ritterhuus auf dem Schlossareal einkaufen. Konkret übernimmt sie zu diesem Preis von der reformierten Kirchgemeinde den ersten und den zweiten Stock sowie das Dachgeschoss. Die Kirchgemeinde ihrerseits hatte den Handel schon im März abgesegnet. Sie braucht die Räume nicht und hofft, sich mit dem Verkauf mehr finanziellen Spielraum zu verschaffen.

In der Debatte warnte einzig die SVP vor den hohen Folgekosten. In der Tat: Bevor die Musikschule einziehen kann, muss die Gemeinde noch kräftig investieren. Für die nötigen Sanierungs- und Umbauarbeiten rechnet sie mit Kosten von 2,75 Millionen Franken. Darüber soll das Parlament in einer weiteren Vorlage im Mai 2019 befinden.

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