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Köniz rüstet sich fürs Jass-Duell gegen Bern

Nur vier können dabei sein. Am Dienstag trafen sich Alt und Jung, Mann und Frau zum Probejassen für die Sendung «Donnschtig-Jass».
In Daniel Menetreys Familie ist  Jassen Tradition. «Darum jasse ich schon, seit ich fünf Jahre alt bin.» Bis heute hat er ungebrochen Freude am Spiel. «Meine Frau und ich nehmen auch jedes Jahr am Jassturnier in Schliern teil.» So war es denn naheliegend, sich auch für diese Ausscheidung anzumelden. «Es ist das erste Mal, dass ich Differenzler spiele.» Der Unterschied zum Schieber? «Man kann auch mit schlechten Karten gewinnen.»
«Ich habe das Jassen vor zwei Jahren von meinen Grosseltern gelernt», erzählt Leonie Liechti. Das Spiel habe sie gepackt. «Es ist interessant, wie man überlegen muss, um gut zu sein.» Dass Jassen ein Spiel für ältere Leute ist, glaubt sie nicht. «Bei mir in der Klasse gibt es einige, die jassen können.» Dass sie in der Ausscheidung grosse Chancen hat, glaubt sie nicht. Sie übt zwar fleissig Differenzler, aber: «Es klappt noch nicht so gut.»
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