Köniz hält vorläufig an Tempo 40 fest

Thörishaus

Es bleibt bei Tempo 40. Zumindest so lange, wie die Autos sich an die Geschwindigkeit halten: Auf der Sensemattstrasse sollen fürs Erste nur Verengungen den Verkehr verlangsamen.

Auf der Sensemattstrasse, an der Köniz und Neuenegg aufeinandertreffen, gilt weiterhin Tempo 40.

Auf der Sensemattstrasse, an der Köniz und Neuenegg aufeinandertreffen, gilt weiterhin Tempo 40.

(Bild: Fotolia)

Köniz wollte Tempo 30, Neuenegg Tempo 40. Über die Frage, wie schnell die Autos auf der Sensemattstrasse durch Thörishaus fahren sollen, waren die Behörden der beiden Gemeinden noch vor Jahresfrist uneins.

Jetzt ist die Lösung gefunden, wie die Könizer Gemeinderätin Katrin Sedlmayer (SP) vor dem Ortsverein Thörishaus ausführte: Auf der Strasse, an der Köniz und Neuenegg aufeinandertreffen, gilt weiterhin Tempo 40. Zumindest vorderhand.

Plan B und Plan C

Sedlmayer sprach von einem dreistufigen Konzept, auf das sich die Behörden dies- und jenseits der Gemeindegrenze geeinigt haben: In einem ersten Schritt also bleibt es bei Tempo 40, allerdings werden der Anfang und das Ende der beruhigten Zone mit einer seitlichen Verengung markiert. Das kann ein Parkplatz sein oder eine Ausbuchtung im Trottoir – auf der Höhe von Bahnhof, neuer Zentrumsüberbauung und Restaurant Sternen markiert zudem eine farbige Fläche quer über die Strasse hinweg eine Art Dorfplatz.

Ob diese Massnahmen ausreichen, will Köniz anhand von Geschwindigkeitsmessungen überprüfen. Nur wenn das Tempo dann immer noch zu hoch ist, werden in einem zweiten Schritt zwei weitere Verengungen aufgebaut. Und sollten diese immer noch zu wenig bringen, wird in einem dritten und letzten Schritt doch noch Tempo 30 eingeführt. «Wir hoffen aber», so Sedlmayer, «dass wir es beim ersten Schritt bewenden lassen können.»

«Zu wenig Parkplätze»

Die Anwesenden sorgten sich derweil um anderes. Sie bemängelten, dass die SBB der neuen Überbauung das Park and Ride geopfert hätten. Nun gebe es für die Bahnkunden kaum mehr Möglichkeiten, das Auto abzustellen und umzusteigen. Die anwesenden Gemeindevertreter konnten für das Problem noch keine Lösung präsentieren. Einzig für die eingemieteten Läden und Gewerbebetriebe wird sich die Situation etwas entspannen: Laut Sedlmayer sollen für sie entlang der Sensemattstrasse neun zusätzliche Kundenparkplätze entstehen.

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