ABO+

Klimastress: Hyperventilieren bringt uns nicht weiter

Besser als neue Verbote sind Anreize und verstärkte Kooperation der Stadt Bern mit Bund und Kanton. Der Standpunkt von Chefredaktor Simon Bärtschi.

Simon Bärtschi@SimonBaertschi

Es ist Montagmittag, 5 vor 12, oben im Münsterturm. Der Berner Gemeinderat hat den Zeitpunkt und den Ort für seine Pressekonferenz nicht wie üblich angesetzt. Hoch über der Stadt bekräftigt er seine Haltung zur Klimakrise und stellt ein ehrgeiziges Paket mit 22 Massnahmen vor. Die Stadtregierung will den Ausstoss des Klimakillers CO2 in Bern in den nächsten 16 Jahren von fünf Tonnen pro Kopf und Jahr auf nur noch eine Tonne reduzieren. Das ist gut und lobenswert. Schliesslich liegts an uns, den künftigen Generationen die Lebensgrundlagen zu sichern. Wirksame Schritte zur Erreichung der im Pariser Klimaabkommen vereinbarten Ziele müssen jetzt ergriffen werden.

Berner Zeitung

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt