Klettern, hangeln, balancieren: Mit Geschicklichkeit zum Ziel

Was Berner bisher nur aus Reality-Shows kannten, können sie nun an der BEA selber ausprobieren: Wer den sportlichen Herausforderungen des «Urban Playground» nicht gewachsen ist, fällt gnadenlos ins Wasser.

Hangeln, balancieren, klettern: Profisportler stellen am Urban Playground ihr Geschick unter Beweis. Video: Salome Studer

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Beim Hindernisparcours der diesjährigen BEA gilt vor allem eines: den Boden unter den Füssen nicht verlieren. Denn in der Curlinghalle auf dem Bernexpo-Areal herrscht dieser Tage nicht Eiszeit, sondern wahres Dschungelfieber: Der Parcours Urban Playground führt vorbei an Wassergräben und schwingenden Lianen über Stufen und wackelige Wippen.

Wer an der Kletterwand über dem Wasserbecken beim Hindernis Water/Fall die Nerven verliert, fällt ins kühle Nass. «Ich hatte schon geduscht und nicht sonderlich Lust, nochmals baden zu gehen», so der ehemalige Snowboardprofi Gian Simmen, der an der Eröffnungsfeier mit Fabian Kauter seine Geschicklichkeit unter Beweis stellte.

Von Stange zu Stange zu hangeln, das stellte sich der Berner Profifechter schwierig vor: «Dieses Hindernis machte mir am meisten Sorgen.» Trotz mulmigem Gefühl meisterte er den Hindernisparcours fehlerfrei und drückte bei 2:26 Minuten den roten Buzzer. Doch obwohl er gegen Sportsfreund Gian Simmen gewann, ist sich der 32-Jährige ­sicher: «Meine Zeit wird nicht bis am Schluss die beste bleiben.»

Der einstündige Adrenalinkick kostet 50 Franken pro Person, ein Warm-up und der Messeeintritt zur BEA sind inbegriffen. Mitmachen kann jedermann ab 16 Jahren. Doch wer sein Glück an den sechs verschiedenen Hindernissen versuchen will, benötigt Kraft, Geschwindigkeit und Balance. (Berner Zeitung)

Erstellt: 04.05.2018, 20:21 Uhr

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