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Klares Ja zu Heizen mit Holz

Im Zentrum entsteht ein grosser Wärmeverbund. Die Stimmberechtigten haben dem Projekt klar zugestimmt.

Die Gemeinde Münchenbuchsee wird beim Energieträger auf Holzschnitzel setzen (Symbolbild).
Die Gemeinde Münchenbuchsee wird beim Energieträger auf Holzschnitzel setzen (Symbolbild).
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Die Gemeinde Münchenbuchsee befindet sich energietechnisch auf dem Holzweg. Sie setzt beim Energieträger auf Holzschnitzel. Am Sonntag haben die Stimmberechtigten einem Kredit von 7,22 ­Millionen Franken mit einem Ja-Anteil von knapp 86 Prozent zugestimmt. Damit können voraussichtlich ab dem kommenden Herbst die Bauarbeiten für den Wärmeverbund im Dorfzentrum beginnen.

Der Bau und der Betrieb des Wärmeverbunds laufen über eine Spezialfinanzierung, die selbsttragend sein muss. Die Gemeinde stellt das Geld im Rahmen einer Vorfinanzierung zur Verfügung, Buchsis Rechnung wird dadurch nicht belastet.

Im Zentrum von Münchenbuchsee befinden sich verschiedene grosse Bauprojekte in der Planung oder kurz vor der Realisierung. Vorverträge mit potenziellen Wärmebezügern liegen vor. Zudem werden die Schul­anlagen Paul Klee, Bodenacker und Dorf nach wie vor mit fossiler oder elektrischer Energie geheizt. Die Gemeinde möchte die Heizungen dieser Liegenschaften umrüsten.

Der Standort der Heizzentrale ist am Schöneggweg vorgesehen, in Nachbarschaft zur Überbauung Strahmmatte. Mit dem ­Wärmeverbund können gemäss der Abstimmungsbotschaft rund 390'000 Liter Heizöl eingespart werden. Das entspricht dem ­Verbrauch von rund 400 Ein­familienhäusern im Minergiestandard.

Resultat: 2457 Ja (85,9%), 404 Nein (14,1%). Stimmbeteiligung 43,5%.

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