Kirchenfeldschulhaus: Baustart auf 2019 verschoben

Bern

Das Projekt für die Sanierung und Erweiterung des Kirchenfeldschulhauses verzögert sich erneut. Damit muss die Stadt auch neue Provisorien prüfen.

Die Aufstockung des Schulhauses Kirchenfeld ist weiterhin sehr umstritten.

Die Aufstockung des Schulhauses Kirchenfeld ist weiterhin sehr umstritten.

(Bild: Marcel Bieri)

70 Prozent der Stimmberechtigten sagten 2016 Ja dazu, das Kirchenfeldschulhaus für 46 Millionen Franken zu sanieren und auszubauen. Doch zwei Einsprachen blockieren das Projekt, nicht zuletzt, weil es zu teuer sei. Nach einer ersten Verschiebung des Baubeginns von Sommer 2017 auf Sommer 2018 teilte die Stadt am Mittwoch mit, dass dieser frühestens im Sommer 2019 erfolgt. Sie begründet dies damit, dass mit dem Entscheid des Regierungsstatthalters erst im nächsten Frühling zu rechnen sei.

Doch auch wenn dieser im Sinne der Stadt ausfallen sollte, könnte es zu weiteren Verzögerungen kommen: Im Sommer liessen die Einsprecher gegenüber dieser Zeitung durchblicken, dass sie zu jahrelangem Widerstand bereit sind.

Damit stellt sich auch die Frage eines Provisoriums während des zweijährigen Umbaus neu. Zuletzt stand das Schulhaus Enge im Fokus, das ab Sommer 2018 leer steht. Dieses stehe nur befristet zur Verfügung, schrieb der Gemeinderat im Oktober in einer Vorstossantwort. Es würden verschiedene Optionen geprüft, heisst es neuerdings.

hae/pd

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