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Kirchenfeldbrücke wird nächstes Jahr 16 Wochen lang gesperrt

Weil bei einer Inspektion Risse festgestellt wurden, will die Stadt Bern die Kirchenfeldbrücke 2018 sanieren und verstärken. Deshalb wird die Brücke während 16 Wochen gesperrt sein.

Die Berner Kirchenfeldbrücke wurde im Jahr 1883 eröffnet. 2018 wird die Brücke nun umfassend saniert und verstärkt, damit sie den heutigen Ansprüchen genügt.
Die Berner Kirchenfeldbrücke wurde im Jahr 1883 eröffnet. 2018 wird die Brücke nun umfassend saniert und verstärkt, damit sie den heutigen Ansprüchen genügt.
Keystone

Bei einer Inspektion der Berner Kirchenfeldbrücke sind Risse festgestellt worden. Diese gehen auf Überbeanspruchung zurück. Deshalb will die Stadt Bern 2018 die Brücke sanieren und verstärken, was zu einer 16-wöchigen Totalsperre führen wird.

Wie die Stadtregierung am Freitag mitteilte, wird diese Intensivbauphase vom 23. Juli bis zum 9. November 2018 dauern. Während dieser Zeit werden der motorisierte Individualverkehr und der öffentliche Verkehr grossflächig umgeleitet. Fussgänger werden die Brücke passieren können, Velofahrer müssen ihr Gefährt schieben.

Die Vorbereitungsarbeiten für die Intensivarbeiten werden im April mit dem Gerüstbau beginnen. Die Bauarbeiten würden mit jenen zum Umbau des Kultur-Casinos koordiniert, schreibt der Berner Gemeinderat. Auch seien sie terminlich so gelegt worden, dass die 100-Jahr-Feier der Kunsthalle möglichst nicht beeinträchtigt werde.

Diese befindet sich am südlichen Ende der Kirchenfeldbrücke. Die Stadt Bern hat auch darauf geachtet, dass die Intensivbauphase zu einem grossen Teil in die Sommer- und Herbstferien fällt.

Statische Schwachstellen

Die Kirchenfeldbrücke stammt aus dem Jahr 1883 und wurde mehrmals verstärkt, letztmals Ende der Achtzigerjahre. Trotzdem weist sie nach Angaben der Stadt Bern statische Schwachstellen auf. Das zulässige Höchstgewicht für Privatfahrzeuge beträgt zehn Tonnen und die maximale Achslast für Trams und Busse 8,3 Tonnen.

Mit den Bauarbeiten soll nun die Brückenkonstruktion so verstärkt werden, dass das Bauwerk weitere 80 Jahre lang benutzt werden kann. Die maximal zulässige Achslast für den öffentlichen Verkehr wird auf 10,6 Tonnen steigen. Auch soll die Erdbebensicherheit gewährleistet werden und der Brückenoberbau wird saniert.

Mit Kosten von schätzungsweise 17,6 Millionen Franken rechnen die beiden Bauherren Stadt Bern und Bernmobil. Der Berner Gemeinderat hat den Kostenanteil der Stadt Bern von 6,8 Millionen Franken in Form einer Kreditvorlage zuhanden des Berner Stadtrats verabschiedet. Auf Bernmobil entfallen 10,6 Millionen Franken, auf Energie Wasser Bern 0,2 Millionen.

SDA/chh

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