Keine Sommerbar «Peter Flamingo»

Bern

Auf der Einsteinterrasse wird dieses Jahr keine Bar für Belebung sorgen.

Keine Sommerbar für die Einsteinterrasse: Der Kanton als Liegenschaftsbesitzer hat definitiv abgesagt.

Keine Sommerbar für die Einsteinterrasse: Der Kanton als Liegenschaftsbesitzer hat definitiv abgesagt.

(Bild: Franziska Rothenbühler)

Nach wochenlangen Verhandlungen zwischen Kanton, Stadt und den Sommerbarbetreibern geht die Bar «Peter Flamingo» auf der Einsteinterrasse nicht weiter. Die städtische Sicherheitsdirektion lancierte vor zwei Jahren ein Projekt auf der Einsteinterrasse bei der Grossen Schanze, um die Zahl von Gewaltdelikten zu senken.

Anfang Mai stoppte der Kanton als Hausbesitzerin das Vorhaben, schob erst Statikprobleme vor und sprach später von Schäden am Gebäude, die man hätte ertüchtigen müssen. Danach forderte der Kanton von der Stadt mögliche Haftungen zu übernehmen, was die Stadt allerdings nicht konnte.

Nach anderthalb Monaten, in denen auch der Betreiber Camil Schmid und Dominic Kummer versucht haben, Haftpflichtversicherungen und Bankgarantien aufzutreiben, hat der nun kantonale Baudirektor Christoph Neuhaus die Bar entgültig gebodigt. «Letztlich scheitert die Neuauflage, weil niemand bereit ist, die Garantie für potenzielle Schäden zu übernehmen», sagte er gegenüber der Tageszeitung «Bund».

Kummer und Schmid prägen mit Peter Flamingo, Kater Karlo und Oskar Elch die Berner Pop-up-Szene mit. Ihre neueste Bar befindet sich auf dem Helvetiaplatz: Die Orangerie «Jean-Jacques Schnègg» ist ebenfalls ein Projekt, für das die Stadtbehörden die beiden angefragt hat.

cla

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