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Keine Gnade für die Kunst

Die Zwischennutzer der alten Wifag-Scheune müssen in einem Monat ausziehen. Die Eigentümerin pocht auf ihre Abrissbewilligung – obwohl sich die Umzonung verzögert und das Bauprojekt noch längst nicht bewilligt ist.

Kunstschaffende kurz vor dem Abriss ihrer Ateliers: Peter Aerni, Andreas Wiesmann, Antonia Erni und Cécile Keller (von links) schauen aus dem Dachstockfenster der alten Wifag-Lagerhalle im Wylerquartier.
Kunstschaffende kurz vor dem Abriss ihrer Ateliers: Peter Aerni, Andreas Wiesmann, Antonia Erni und Cécile Keller (von links) schauen aus dem Dachstockfenster der alten Wifag-Lagerhalle im Wylerquartier.
Beat Mathys

Die Scheune sei ein «Glücksfall», sagen die beiden Künstlerinnen und die beiden Künstler, die sie seit gut zwei Jahren zwischennutzen, «ein roher Ort, wie es ihn kaum noch gibt». Doch Glück ist vergänglich, im Fall der alten Wifag-Lagerhalle an der Wylerringstrasse 29 ganz konkret: Am Wochenende zeigt das Kollektiv, das sich Wifart nennt, noch einmal sein ausschweifendes Kunstschaffen, dann muss es vor Ende September ausziehen. Bald darauf wird die Scheune abgerissen wie auch die alte Wifag-Schreinerei nebenan, deren Untergeschoss ebenfalls von drei Künstlerinnen genutzt wird.

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