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Keine Annäherung trotz vieler Worte

Am Montagabend diskutierten Subventionsgeber und Kinobetreiber über die Zukunft der Berner Filmszene – und schoben sich gegenseitig den Schwarzen Peter zu. Im Fokus stand das gefährdete Kino Kunstmuseum.

Eine illustre Runde ohne gemeinsame Ideen: Städtische Kultursekretärin Veronica Schaller, Vorsteherin des kantonalen Amtes für Kultur Anita Bernhard, Moderator Elio Pellin, Geschäftsführerin der Quinnie-Kinokette Elisabeth Marti und Präsident des Kinos Kunstmuseum Peter Erismann (v.l.).
Eine illustre Runde ohne gemeinsame Ideen: Städtische Kultursekretärin Veronica Schaller, Vorsteherin des kantonalen Amtes für Kultur Anita Bernhard, Moderator Elio Pellin, Geschäftsführerin der Quinnie-Kinokette Elisabeth Marti und Präsident des Kinos Kunstmuseum Peter Erismann (v.l.).
Urs Baumann

Es ist eine paradoxe Situation: Während die kantonale Filmförderung bis 2013 auf über drei Millionen Franken aufgestockt werden soll, bangen die Berner Arthouse- und Programmkinos um ihre Zukunft. Der Stadtrat beschliesst am Donnerstag, ob dem Kino Kunstmuseum ab 2012 die Subventionen um 50'000 auf 120'000 Franken pro Jahr gekürzt werden. Und die auf Arthouse-Filme spezialisierte Kinobetreiberin Quinnie musste letztes Jahr drei Kinosäle schliessen.

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