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Kaufsucht mit Sozialhilfe finanziert?

Eine Bernerin, die im April starb, lebte jahrelang von der Sozialhilfe. Sie war offenbar kaufsüchtig. In ihrer Wohnung befanden sich viele neuwertige Kleider.

Das Sozialamt klärt nun ab, wie die Frau sich die vielen Kleidungsstücke leisten konnte.
Das Sozialamt klärt nun ab, wie die Frau sich die vielen Kleidungsstücke leisten konnte.
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1047 Franken Sozialhilfe erhielt eine Italienerin monatlich. Dies berichtete der «Blick» gestern. Am 17. April starb die Frau in ihrer Wohnung in Bümpliz.

Der Liegenschaftsverwalter gewährte dem «Blick» Zugang zur Wohnung. In den Säcken befinden sich Kleider, Schuhe, Handtaschen und Gürtel. «Wie ist es möglich, dass man sich all das mit Sozialhilfe leisten kann?», fragt der Liegenschaftsverwalter. Er schätzt den Wert der Kleider auf rund 100'000 Franken.

«Der Sozialdienst überprüft die Einkommens- und Vermögensverhältnisse regelmässig. Bei ausreichendem Verdacht werden monatliche Kontrollen durchgeführt», sagt Felix Wolffers, Leiter des Sozialamts der Stadt Bern, im «Blick».

Die Sozialarbeiter würden aber pro Vollzeitstelle 100 Fälle betreuen. Bei dieser Belastung sei es leider nicht möglich, regelmässig Hausbesuche durchzuführen. Das Sozialamt klärt nun den Fall ab.

(ehi)

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