Kanton und Stadt tüfteln an Erschliessung des Insel-Areals

Das Inselspital soll noch besser an den ÖV angebunden werden. Neben Bus- und Tramvarianten wird auch eine unterirdische Verlängerung des RBS geprüft.

Seit Ende 2015 hat das Inselspital eine Busanbindung mit Haltestelle vor dem Haupteingang.

Seit Ende 2015 hat das Inselspital eine Busanbindung mit Haltestelle vor dem Haupteingang.

(Bild: Beat Mathys)

Der Kanton Bern will in Zusammenarbeit mit der Stadt Bern und weiteren Partnern untersuchen, wie in Zukunft genügend Kapazität für die ÖV-Erschliessung des Inselareals in Bern geschaffen werden könnte. Auf dem Gelände befindet sich das Universitätsspital Insel mit seinen Gebäuden.

Seit Dezember 2015 hat das Berner Inselspital eine direkte Busanbindung mit Haltestelle vor dem Haupteingang des Spitals. Gemäss Prognosen wird die heutige ÖV-Erschliessung in einigen Jahren an Kapazitätsgrenzen stossen. Mit einer Zweckmässigkeitsbeurteilung (ZMB) sollen nun verschiedene Varianten geprüft werden, wie das Areal künftig am besten erschlossen werden könnte.

Neben Tram- und Busvarianten wird auch eine unterirdische Verlängerung des Regionalverkehrs Bern-Solothurn (RBS) zum Inselspital geprüft, wie die bernische Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion am Montag mitteilte. Die Planungsarbeiten starten im Herbst. Die ZMB soll voraussichtlich nach einer öffentlichen Mitwirkung im Jahr 2020 abgeschlossen werden.

tag/sda

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt