Jakobsmuschel als Inspiration für «neuen» Helvetiaplatz

Bern

Der Berner Helvetiaplatz soll nach den Vorstellungen der extra Landschaftsarchitekten Bern umgestaltet werden. Ihr Projekt «coquilles saint-jacques» hat sich in einem Wettbewerb gegen fast 20 weitere Vorschläge durchgesetzt.

Das Siegerprojekt für die Umgestaltung des Helvetiaplatzes wurde von der Form einer Jakobsmuschel inspiriert.

Das Siegerprojekt für die Umgestaltung des Helvetiaplatzes wurde von der Form einer Jakobsmuschel inspiriert.

(Bild: Adrian Moser)

Die Stadtberner Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün teilte am Mittwoch mit, dass das Projekt «coquilles saint-jacques» der extra Landschaftsarchitekten Bern den Wettbewerb für die Umgestaltung des Helvetiaplatzes gewonnen hat. Der Platz im Kirchenfeldquartier soll 2023 zu einem Aufenthalts- und Begegnungsort umgestaltet werden.

Das Siegerprojekt passe gut zu den beabsichtigten Entwicklungen im Umfeld, befand die Jury. So könne der Helvetiaplatz künftig auch die Funktion eines attraktiven Foyers für das Berner Museumsquartier übernehmen. Mit klaren, einfachen Mitteln werde ein repräsentativer Ort geschaffen. Das historische, sternförmige Strassenmuster werde angemessen in den Entwurf integriert.

Dreireihiger Baumring

Der Platz soll neu von einem dreireihigen, schattenspendenden Baumring eingefasst werden, der die heute fehlende Raumkante bildet und den Raum laut Jury angemessen proportioniert. Eine grosszügige Platzmitte mit Bogenpflästerung soll als eleganter und gleichzeitig gut nutzbarer Stadtraum zur Verfügung stehen.

zvg Stadt Bern

Alle 20 Wettbewerbsbeiträge können im Juni in der Volksschule Wankdorf besichtigt werden. Das Siegerprojekt wird gemäss den Empfehlungen des Preisgerichts weiterbearbeitet.

Mit dem Wettbewerb zur Umgestaltung des Helvetiaplatzes führte die Stadt Bern erstmals seit langem eine öffentliche Jurierung durch. Die Erfahrungen seien durchwegs positiv, teilte die Tiefbaudirektion mit. «Interessierte Personen konnten früh einen Einblick in den Beurteilungsprozess gewinnen», erklärte Gemeinderätin Ursula Wyss.

sih/sda

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