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Ja zum Gurlitt-Erbe, Nein zu den Risiken

Das Kunstmuseum Bern tritt das Erbe des verstorbenen Cornelius Gurlitt an. Mit geringem Risiko: Die Kosten für Werke, die unter Raubkunstverdacht stehen, muss Deutschland übernehmen.

Fast schon vergnügt: Direktor Matthias Frehner und Stiftungsratspräsident Christoph Schäublin posieren im  Kunstmuseum Bern vor dem Gemälde «Alpsonntag. Szene am Brunnen» (1923–1925) des Expressionisten Ernst Ludwig Kirchner.
Fast schon vergnügt: Direktor Matthias Frehner und Stiftungsratspräsident Christoph Schäublin posieren im Kunstmuseum Bern vor dem Gemälde «Alpsonntag. Szene am Brunnen» (1923–1925) des Expressionisten Ernst Ludwig Kirchner.
Iris Andermatt
Der Deal ist besiegelt: Christoph Schäublin (links), Stiftungsratspräsident des Kunstmuseums Bern, mit Staatsministerin Monika Grütters und dem bayrischen Justizminister Winfried Bausback gestern nach der Unterzeichnung der Vereinbarung in Berlin.
Der Deal ist besiegelt: Christoph Schäublin (links), Stiftungsratspräsident des Kunstmuseums Bern, mit Staatsministerin Monika Grütters und dem bayrischen Justizminister Winfried Bausback gestern nach der Unterzeichnung der Vereinbarung in Berlin.
Keystone
«Deutschland übernimmt einen Grossteil der Verhandlungen, während die Schweiz vom Ganzen profitiert.» Kunstrechtsexperte Andrea Raschèr
«Deutschland übernimmt einen Grossteil der Verhandlungen, während die Schweiz vom Ganzen profitiert.» Kunstrechtsexperte Andrea Raschèr
Archiv, Keystone
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«Wir haben keine Triumphgefühle, das wäre völlig unangebracht angesichts der Geschichte, die auf der Kunstsammlung lastet.» Christoph Schäublin gab sich am Montag alle Mühe, nicht ins Fettnäpfchen zu treten. «Unterzeichnung der Vereinbarung zum Nachlass Cornelius Gurlitt»: So stand es hinter ihm an der Wand, als der Präsident des Kunstmuseums Bern vor die Weltpresse trat.

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