Ja zum Face-Lifting für die Ortseinfahrt

Muri

Die Gemeinde Muri sieht für das Gebiet um die Ortseinfahrt viel Entwicklungspotenzial. Nun kann sie das Projekt in Angriff nehmen. Das ­Parlament hat für die Planung 490'000 Franken gesprochen.

<b>Das Gebiet am Ortseingang von Muri</b> gilt als «defizitärer Raum».

Das Gebiet am Ortseingang von Muri gilt als «defizitärer Raum».

(Bild: Raphael Moser)

Thomas Hanke betonte es am Dienstagabend mit Nachdruck: «Es besteht Planungsbedarf», sagte der Muriger Gemeindepräsident (FDP) und meinte damit das Gebiet um die Muriger Ortseinfahrt. Seit Jahren ist der Perimeter entlang der Thunstrasse verkehrsbelastet. Mit bereits aufgegleisten Massnahmen wird der Kanton das Problem zwar schon bald anpacken.

Die Gemeinde will aber gleich dem gesamten Abschnitt ein Facelift verpassen. Konkret möchte sie entlang der Thunstrasse auf teils ungenutzten Flächen neuen Wohnraum schaffen. Zudem soll das Gewerbe wiederbelebt werden. Denn dieses hatte es im wenig attraktiven Abschnitt bislang schwer. Mehrere Gastronomiebetriebe scheiterten – und hinterliessen teils ungenutzte, leere Flächen.

Das Parlament teilte am Dienstag die Absichten des Gemeinderats, die Ortseinfahrt aufzuwerten. «Der Perimeter ist zwar nicht das Filetstück der Gemeinde, aber ein wichtiger Entwicklungsbaustein für das Erscheinungsbild von Muri», sagte etwa Daniel Arn von der FDP. Das sah auch die SP so. Die Partei befand es als sinnvoll, das Gebiet durch neuen, verdichteten sowie nach Möglichkeit bezahlbaren Wohnraum künftig besser zu nutzen.

Vorbehaltlos stellte sich das Parlament am Ende hinter das Projekt und sprach für die Planung 490'000 Franken.

cha

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