Ittigen entscheidet über die Aarewelle

Ittigen

Die Idee existiert bereits seit Jahren: Surfen in der Aare dank einer künstlichen Welle. Im Juni entscheiden die Stimmberechtigten.

Bereits heute wird in Worblaufen auf der Aare gesurft.

Bereits heute wird in Worblaufen auf der Aare gesurft.

(Bild: Walter Pfäffli)

Uferschutzplanung A. Der Name klingt unspektakulär. Doch dahinter verbergen sich nicht bloss Wasserschutzmassnahmen, sondern auch mehrere Freizeitprojekte. Die Gemeinde Ittigen will diese am Aareufer in Worblaufen realisieren.

Herzstück des Vorhabens ist eine Art Wassersportzentrum. Darin sollen eine Buvette und Räume zur Unterbringung von Wassersportgeräten entstehen. Durch die Bewirtschaftung erhoffe sich die Gemeinde eine bessere Kontrolle, sagte Gemeindepräsident Marco Rupp (Bürgervereinigung) gestern vor den ­Medien. Denn das Gebiet werde bereits heute von vielen Freizeitsportlern genutzt.

Weiter soll unter der Tiefenaubrücke eine künstliche Welle zum Surfen entstehen. Zudem soll im Perimeter eine neue Brücke gebaut werden.

Noch acht Einsprachen hängig

Nach der Vorprüfung durch den Kanton steht das Projekt nun kurz vor der Entscheidung: Im Juni stimmt die Gemeindeversammlung darüber ab. Bei einem Ja würden die Massnahmen in den nächsten zehn Jahren umgesetzt. Die Kosten dafür belaufen sich auf 9,3 Millionen Franken. Ein grosser Teil des Projekts sei jedoch subventionsberechtigt, sagt Rupp. An der Gemeinde blieben demnach voraussichtlich noch Kosten von 1,4 Millionen Franken hängen.

Indes sind immer noch acht Einsprachen gegen das Projekt hängig. Rupp ist jedoch guten Mutes, mit den Einsprechern Lösungen zu finden, wie er sagte.

js

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