Lanzenhäusern

Interbroc eröffnet ein neues Brockenhaus

LanzenhäusernDas Unternehmen Interbroc AGzieht von Thun aufs Land. Neben dem Bahnhof Lanzenhäusern hat die Firma ein Gebäude gekauft und wird darin ein Brockenhaus eröffnen.

Sybille Winkler und Matthias Wittwer laden Ware ab.

Sybille Winkler und Matthias Wittwer laden Ware ab. Bild: Beat Mathys

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Im Glaskubus an der Albligen­strasse in Lanzenhäusern will die Interbroc AG im September ein Brockenhaus eröffnen. «Eines der schönsten von Europa», sagt Firmenchef Matthias Wittwer, der mit seiner Schwester Sybille Winkler an der Bernstrasse in Thun zwei Brockenhäuser führt. Noch. Eines schliesst Ende Monat, das andere Ende August.

Die Interbroc hatte befristete Mietverträge und muss aussziehen, weil der Besitzer auf der Parzelle ein Wohn- und Geschäftshaus bauen will. Auch der Mietvertrag für die Lagerräume in Heimberg läuft ab. Die Hallen der früheren Maschinenfabrik Jost sollen ebenfalls einem Neubau weichen.

Direkt am Bahnhof

Wittwer suchte etwa zwei Jahre nach einem geeigneten Gebäude. Nachdem er etwa 150 Objekte besichtigt hatte, wurde er in Lanzenhäusern fündig. Dort hat Interbroc das ehemalige Firmengebäude der Haussener Electronic AG gekauft. Den Kaufpreis will er nicht nennen und betont: «Etwas kaufen und selber umbauen ist billiger als Miete zu bezahlen.»

Zwar sei Lanzenhäusern im Vergleich zu Thun ländlich, aber das neue Interbroc-Brockenhaus sei zentral gelegen: direkt neben dem Bahnhof. Wittwer macht sich keine Sorgen, dass die Kundschaft ausbleiben könnte. «Wir haben Kunden aus der Region Bern, Burgdorf und Solothurn – sie werden auch nach Lanzenhäusern kommen», ist er überzeugt.

Eröffnung im September

Die Eröffnung ist für Anfang September vorgesehen. Dann werden auch die 15 Mitarbeiter der Thuner Brockenhäuser ihren Arbeitsplatz in Lanzenhäusern haben. Interbroc will am neuen Standort alle Geschäftsbereiche zentralisieren: das Brockenhaus, die Büros, das Lager und das christlich ausgerichtete Hilfswerk. Dieses liefert Hilfsgüter nach Kamerun und Osteuropa, unterstützt in Costa Rica christliche Institutionen und leistet punktuell Starthilfe an bedürftige Menschen, die sich in die Selbstständigkeit wagen wollen.

Zurück zum neuen Brockenhaus, das sich, so hofft Matthias Wittwer, von anderen abheben werde. «Wir verkaufen nichts Schmuddeliges», betont er und sagt, dass Interbroc zwar wie alle anderen das gesamte Brockenhaussortiment anbiete, «aber gepflegte Ware».

Es gibt Geschirr und Haushaltgegenstände, Kleider und Möbel, Bücher und Spielsachen. Daneben ist auch Neues vorhanden, Ware aus älteren Lagerbeständen, Firmenliquidationen und von Schadenfällen.

Wittwer ist überzeugt, dass das Geschäft auch in Lanzenhäusern laufen wird. Bereits unternimmt er erste Anstrengungen, sich im Dorf zu integrieren: Die Interbroc AG wird an der Lanzner Gewerbeausstellung vom 28. und 29. Mai mit einem Stand präsent sein. (Berner Zeitung)

Erstellt: 10.05.2016, 08:04 Uhr

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