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Inselspital meldet einen Geburtenrekord von Zwillingen

2011 war ein Zwillingsjahr am Inselspital: In der Frauenklinik erblickten 170 Babys im Doppelpack das Licht der Welt. Das sind soviele wie noch nie. Ein Experte erklärt, warum das so ist.

Die Mütter werden tendenziell älter; dann gibt es erfahrungsgemäss auch öfters Zwillinge (Symbolbild).
Die Mütter werden tendenziell älter; dann gibt es erfahrungsgemäss auch öfters Zwillinge (Symbolbild).
Keystone

Im abgelaufenen Jahr verzeichnete die Geburtenabteilung der Universitätsklinik für Frauenheilkunde 85 Zwillingsgeburten. Damit setzte sich der Trend nach oben fort: 2003 gab es 32 Zwillingsgeburten, 2006 insgesamt 49 und 2008 sogar 63.

Die Gründe für die Zunahme

Professor Daniel Surbek, Co-Direktor der Frauenklinik und Chefarzt Geburtshilfe, macht für den Trend drei Gründe verantwortlich:

  • Die Mütter werden tendenziell älter; dann gibt es erfahrungsgemäss auch öfters Zwillinge.
  • Es gibt mehr Schwangerschaften nach künstlicher Befruchtung, mit dem gleichen Effekt.
  • Schliesslich ist die Frauenklinik das einzige Zentrum in der Schweiz, das bei komplizierten Zwillingsschwangerschaften endoskopische Lasertherapien in der Gebärmutter anbietet. Das führt zu mehr Zuweisungen von Zwillingsschwangerschaften.

Insgesamt kamen in der Frauenklinik des Inselspitals im letzten Jahr bei 1306 Geburten 1398 Kinder zur Welt, was ein Neun-Jahres-Rekord ist. Damit wird in Bern auch der gesamtschweizerische Trend bestätigt. 2010 zählte das Inselspital 1304 Geburten mit 1387 Babies.

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